Titel: Prüfung des chromsauren Kalis auf salzsaure und schwefelsaure Salze.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 30, Nr. CII ./Miszelle 11 (S. 396–397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj030/mi030102_11

Prüfung des chromsauren Kalis auf salzsaure und schwefelsaure Salze.

Ueber diesen Gegenstand enthält der Bulletin de la Société industr. de Mulhausen N. 6 eine Abhandlung von Hrn. Johann Zuber, Sohn. Der Verfasser schlägt vor, die Auflösung des chromsauren Kalis mit Weinsteinsäure zu behandeln, wodurch die Chromsäure in eine grüne Verbindung umgeändert wird, welche mit Baryt- und Silbersalzen keinen Niederschlag mehr gibt, und sie dann auf gewöhnliche Weise mit den genannten Reagentien auf schwefelsaure und salzsaure Salze zu prüfen, natürlich darf bei diesem Verfahren die Weinsteinsäure nicht in Ueberschuß angewandt werden. Der Verfasser hätte diese umständliche Methode, das chromsaure Kali auf seine Reinheit zu untersuchen, gewiß nicht in Vorschlag gebracht, wenn er gewußt hätte, daß der chromsaure Baryt in Salzsäure, und das chromsaure Silber in Salpetersäure leicht auflöslich ist; daher |397| man bekanntlich die verdünnte Auflösung des chromsauren Kalis nur mit überschüssiger Salpetersäure und dann mit Silberauflösung zu versezen braucht, um sie auf salzsaure Salze, und mit überschüssiger Salzsäure und Barytauflösung, um sie auf schwefelsaure Salze zu prüfen.

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