Titel: Notiz für Goldarbeiter und Juweliere.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 30, Nr. CII ./Miszelle 7 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj030/mi030102_7

Notiz für Goldarbeiter und Juweliere.

Das neueste Mechanics' Magazine, N. 272, 25. October 1828. S. 208 erzählt uns, daß die englischen Juweliere und Goldarbeiter bisher ihr sogenanntes Waschwasser, in welchem sie ihre Goldarbeiten wuschen (verdünntes Königswasser) wegschütteten, und daß ein Mann, der sie für 5 Guineen jeden lehrte, Eisenvitriolauflösung in dieses Waschwasser zu gießen, und den Niederschlag mit Salpeter zu behandeln, um das mit dem Golde verbundene Eisen zu oxydiren und das Gold rein zu erhalten,“ ein schönes Vermögen erwarb. Ist es möglich, daß die Juweliere so unwissend seyn konnten, ihr Waschwasser wegzuschütten? Ist es möglich, daß der Redacteur des Mechanics' Magazine nicht weiß, daß hier kein Eisen niedergeschlagen wird, folglich auch keines durch Salpeter oxydirt wird? Der Salpeter gibt hier dem Golde, das rein metallisch und ohne alles Eisen niedergeschlagen wird, höchstens eine schönere Farbe. Möchten doch alle Juweliere und Goldarbeiter fleißig Stratingh's Handbuch für Goldarbeiter a. d. Holländ. übersezt. Augsburg 1823. b. v. Jenisch und Stage lesen, so können sie sich 5 Guineen für solche Kunststüke ersparen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: