Titel: Leinwand-Papier. (Papier Linge.)
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. XVIII./Miszelle 6 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031018_6

Leinwand-Papier. (Papier Linge.)

Dieses neue Papier hat zu Paris viel Aufsehen gemacht. Es sieht dem Tischzeuge oder anderer Leinwand so ähnlich, daß, selbst wenn man es zwischen den Fingern hält, ohne genauere Untersuchung man sich täuschen könnte. Man benüzt es vorzüglich als Tischzeug, da es dem schönsten damastenen Tischzeuge gleich kommt. Es ist äußerst wohlfeil: ein Tischtuch kostet nur 5-6 Centime (7 bis 9 Pf.), und nachdem es schmuzig geworden ist, nimmt man es, da man es bei Hause nicht waschen kann, um den halben Preis zurük. Eine ganze Tafel-Furnitur kostet einen Franken (27 Xr.) Register of Arts. N. 52. 10. Dec. 1828. S. 63. (Die Idee, Papier als Leinwand zu benüzen, ist nicht neu. In der Armee des größten aller Könige, den je Europa sah, Friedrich's des Einzigen, hatten die Soldaten papierne Manschetten.)

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