Titel: Ueber Hrn. Lemuel Wellmann Wright's Krahn.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. XLII./Miszelle 16 (S. 148)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031042_16

Ueber Hrn. Lemuel Wellmann Wright's Krahn.

Das Repertory of Patent-Inventions November, 1828, liefert S. 269. einen Auszug aus der Beschreibung, welche Hr. Wright in der Patent-Erklärung seines Krahnes gegeben hat, aber ohne Abbildung. Wir haben Beschreibung und Abbildung desselben nach dem London Journal of Arts (Polyt. Journ. Bd. XXVII. S. 237.) mitgetheilt. Das Repertory begleitet eine Beschreibung mit folgender Bemerkung.

„Wir hören, daß dieser Krahn gegenwärtig auf mehreren Werften unserer Stadt gebraucht wird. Dieß beweist aber noch nicht, daß er auch wirklich besser ist, und wir finden nichts an Wright's Krahne, wodurch Arbeit erspart wird, wohl aber eine so große Vervielfältigung seiner Theile, daß er dadurch leichter in Unordnung gerathen und kostspieliger werden muß.“

„Seine zweite Methode, den Krahn mittelst zusammengedrükter Luft in Thätigkeit zu sezen, gefallt uns besser, denn eine einzige Compressions-Maschine kann, sie mag von einer Dampfmaschine oder von Pferden getrieben werden, einen Luftbehälter füllen, der groß genug ist, um mehrere Krahne in Bewegung zu sezen, wodurch Raum gewonnen und Arbeit erspart wird.“

„Hr. Hague hat auf eine ähnliche Weise zusammengedrükte Luft benüzt.“

„Ferner hat Hr. Medhurst schon in einem Patente vom J. 1799 (Repertory. II. Series, 4. Bd. S. 466) eine Luftverdichtungs-Maschine beschrieben, „die zu allen Zweken dient, wozu man Wind, Wasser, Dampf und Pferde brauchen kann,“ so daß man ihn als den früheren Benüzer der verdichteten Luft zur Bewegung der Krahne betrachten muß.“

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