Titel: Ueber Wilh. Hale's Patent-Maschine zum Treiben der Schiffe
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. LXX./Miszelle 13 (S. 233)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031070_13

Ueber Wilh. Hale's Patent-Maschine zum Treiben der Schiffe

theilt das Repertory of Patent Inventions im Januar-Hefte 1829 folgende Bemerkungen mit. Die Spiral-Vorrichtung (eine Art archimedischer Schneke) taugt nichts, und der Stämpel mit der Klappe, obschon besser, wird auch nicht viel nüzen. Der Patent-Träger fühlt, daß andere vor ihm die Idee hatten, Schiffe durch Wasser zu treiben, das von dem Schiffe gegen das Wasser, in welchem es schwimmt, ausgestoßen wird. Er suchte diesen Apparat unter dem Wasser zu verbergen; aber auch diese Vorrichtung hat Busk schon im J. 1826 patentisiren lassen (Repertory of Patent-Inventions, New series. IV. B. S. 367 (Polytech. Journ. B. XXIX. S. 401.)

Das Repertory schließt mit der uns höchst merkwürdig scheinenden Bemerkung:

„Da es uns indessen scheint, daß es höchst vortheilhaft wäre, wenn man Dampfbothe ohne äußeren Apparat treiben könnte, zumal wenn sie im Seekriege dienen sollen, so glauben wir, daß es der Mühe werth wäre. Versuche nach dem Principe des Patent-Trägers anzustellen, das jedoch, auf eine andere Weise in Ausführung gebracht, weit kräftiger dienen könnte. Man hat auf dem festen Lande Mühlen, die durch horizontale Räder getrieben werden, auf welche das Wasser auf Brettchen wirkt, die an dem Umfange desselben horizontal hervorstehen. Könnten nicht auch solche Räder unter dem Schiffe angebracht werden? 98)

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Dieß sind unsere Kreiselräder (Turbines). Man sollte Versuche damit anstellen.

A. d. U.

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