Titel: Preisaufgaben der Société de Pharmacie zu Paris für das Jahr 1829.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. LXX./Miszelle 3 (S. 229)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031070_3

Preisaufgaben der Société de Pharmacie zu Paris für das Jahr 1829.

Erste Preisaufgabe. Durch positive Versuche die Theorie der Umänderung weinartiger Flüssigkeiten in Essigsäure festzustellen. – Die Preisbewerber finden die nöthige Entwiklung dieser Frage in den Berichten, welche schon früher der Gesellschaft darüber erstattet wurden. (Man sehe Journal de Pharmacie Bd. XII. S. 112. und Bd. XIII. S. 355. Polyt. Journal Bd. XX. S. 203.) Der Preis ist eine goldene Medaille von 1500 Franken Werth.

Zweite Preisaufgabe. Eine Reihe eigenthümlicher Eigenschaften auszumitteln, wodurch man die vegetabilischen Alkalien sowohl von einander, als auch von anderen organischen Substanzen unterscheiden kann; die aber so scharf bezeichnet sind, daß man davon bei gerichtlich-medicinischen Fällen Gebrauch machen kann.

Die Gesellschaft würde es sehr gerne sehen, wenn die Untersuchungen der Preisbewerber sich auch auf solche vegetabilische Alcalien erstreken würden, welche verschiedenartig mit einander vermengt sind und dabei die Methode angeben würden, sie von einander zu trennen. Der Preis ist eine goldene Medaille von 1000 Franken Werth.

Die Abhandlungen müssen in der französischen oder lateinischen Sprache geschrieben seyn. Sie müssen vor dem ersten Januar 1830 an Hrn. Robiquet, Secrétaire général de la Société, rue de l'Arbalète, N. 13, à l'Ecole de Pharmacie, eingeschikt seyn.

Die Verfasser müssen ihrer Abhandlung einen Wahlspruch beifügen, welcher auf einem versiegelten, ihren Namen und ihre Addresse enthaltenden, Billet wiederholt ist.

Nur die frequentirenden Mitglieder der Gesellschaft sind von der Bewerbung ausgeschlossen. (Aus dem Journal de Pharmacie, Dec. 1828, S. 660.)

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