Titel: Analysen schwedischer Mineralien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. LXX./Miszelle 35 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031070_35

Analysen schwedischer Mineralien.

Der Bulletin des Sciences technolog. Nov. 1828 enthält S. 346 aus dem IX. Bd. der Annalen des schwedischen Eisencomptoirs (Jahrgang 1825) die Analysen folgender schwedischen Mineralien ohne nähere Angabe ihrer äußeren Kennzeichen.

|239|
Trottsten Skaersten
Kupfer 57,480 Kupfer 8,320
Eisen 17,127 Eisen 62,260
Zink 0,745 Zink 1,230
Schwefel 24,150 Schwefel 26,348
Verlust 0,498 Kieselerde 0,068
––––––– Talkerde 0,440
100,000. ––––––
98,666.

Ein magnetisches Mineral, welches man in den Bergwerken von Fahlun findet und Bloeckkis nennt, enthält in hundert Theilen:

Schwefel 40,022
Eisen 59,720
––––––
99,742.

Man hat sich, jedoch mit wenig Erfolg, damit beschäftigt, Zink aus der Blende zu gewinnen, welche man in den schwedischen Bergwerken in sehr großer Menge findet. Ein Mineral dieser Gattung, welches von Wallen und Norsberg kommt, gab bei der Analyse in 100 Theilen:

Eisen 14,630
Kupfer 0,171
Zink 27,073
Blei 19,962
Arsenik 0,464
Schwefel 23,460
Kalkerde 8,581
Talkerde 2,920
Unzersezte Substanz, welche Kieselerde enthält 0,370
––––––
97,634.

Seitdem man den Chromeisenstein so vortheilhaft zur Farbenbereitung benuzt, hat man nach diesem Mineral nachgeforscht und es in Norwegen an mehreren Orten gefunden. Eine Species, welche man in der Umgegend von Noeraas findet, enthält in hundert Theilen:

Chromoxydul 54,080
Eisenoxyd 25,661
Thonerde 9,020
Talkerde 5,357
Kieselerde 4,833
––––––
98,951.
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