Titel: Analyse des Schachtelhalms (Equisetum fluviatile).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 31, Nr. LXX./Miszelle 36 (S. 239–240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj031/mi031070_36

Analyse des Schachtelhalms (Equisetum fluviatile).

Herr Braconnot in Nancy hat in den Ann. de Chimie et de Physique, Sptbr. 1828. S. 5. eine ausführliche chemische Untersuchung von Equisetum fluviatile mitgetheilt. 500 Gran davon wurden zerlegt in:

Gran
1) Wasser 406,64;
2) Holzstoff 26,48;
3) Kieselerde 21,60;
4) Gallertsäure (Pektiksäure) 11,32;
5) Schwefelsauren Kalk 6,10;
6) Equisetsaure Bittererde (eine Verbindung von Bittererde mit einer eigenthümlichen Säure) 5,50;
7) Schwefelsaures Kali 5,10;
8) Extractivstoffartige in Alkohol unauflösliche Substanz, ungefähr 5,00;
9) Chlorkalium 4,90;
10) Schwach süße in Alkohol auflösliche Substanz 4,30;
11) Phosphorsauren Kalk, schwach eisenhaltig 1,00;
12) Kalk, welcher mit Holzfaser und Kieselsäure vereinigt schien 0,80;
13) Essigsaure Bittererde 0,71;
14) Fette Substanz mit einem sehr schönen grünen Färbestoff (Chlorophyll) verbunden 0,40;
|240|
15)

Thierische Substanz, welche mit Salzsäure eine rothe Farbe annimmt

0,10;
16) Phosphorsaures Kali 0,05;
17)
18)
19)
20)
21)
Sauerkleesaurer Kalk
Equisetsaurer Kalk,
Equisetsaures Kali,
Wachs,
Salzsaure Bittererde?
kleine unbestimmte Quantitäten.
––––––––––
Gran 500,00

Ueber die Zusammensezung der Asche verschiedener Arten von Equisetum theilt Hr. Braconnot folgende Tabelle mit:

Textabbildung Bd. 31, S. 240
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