Titel: Bailey, Hausmange.
Autor: Bailey, J. W.
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. XLVII. (S. 254–255)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/ar032047

XLVII. Haus-Mange. Von Hrn. J. W. Bailey.

Aus dem Mechanics' Magazine. N. 294. 28. März S. 102.

Mit einer Abbildung auf Tab. VI.

Jede Familie könnte sich diese wohlfeile Hausmange beilegen; denn sie kostet äußerst wenig. Sie ist aus Buchenholz, und nach Art der Plätt-Mühlen eingerichtet; nimmt folglich nur wenig Raum ein.

Die Fig. 47 zeigt sie von der Endseite. Sie ist Einen Fuß 4 Zoll hoch, 8 Zoll breit, und 2 Fuß 2 Zoll lang.

A ist eine Schraube an einem Stük Holz, in welchem die obere Walze arbeitet. Mittelst dieser Schraube wird die obere Walze in die Höhe gezogen, so daß man die Wäsche zwischen die Walzen einlegen kann; wenn dieß geschehen ist, läßt man die Walze wieder herab, und gibt ihr den gehörigen Druk auf die Wäsche. Dieses Holzstük 1), so wie das andere 2), in welchem die Walzen arbeiten, paßt in Falze in den senkrechten Pfeilern 3) und 4). Die punktirten Linien in 1) und 2) zeigen bloß die Walzen auf der anderen Seite derselben. BB sind zwei starke eiserne Schrauben, um das obere Querholz, in welchem die Schraube spielt, festzuschrauben. Ein flaches Stük Eisen wird auf dieses Brett gelegt, um das Aufsteigen desselben bei dem Niederlassen der Schrauben zu verhüten. C ist der Griff an der |255| untersten Walze. DD sind die Walzen, 1 Fuß 11 Zoll lang, und 4 Zoll im Durchmesser98).

|255|

Diese Mange mag allerdings zum Cylindriren, nicht so gut aber zum Mangen taugen, zu welchem ein flaches Brett unter der Walze zum gehörigen Ausbreiten der Wäsche unentbehrlich scheint.

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