Titel: Ueber das Schärfen der Messer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. XLII./Miszelle 23 (S. 221–222)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/mi032042_23

Ueber das Schärfen der Messer.

Hr. De Jongh, zu Manchester, hat neulich eine wichtige Entdekung über das Schärfen der Messer gemacht. „Die beste Weise“ sagt er „ein Messer zu schärfen ist, wenn man es über die Oberfläche eines Steines oder eines mit Schmirgel bedekten Körpers von dem unteren Ende nach der Spize in solchen Linien-Richtungen führt, daß dadurch ein Winkel von 45° mit der Breite des Messers entsteht. Wenn man ein Messer seitwärts in Berührung mit einem sich drehenden |222| Steine auf die gewöhnliche Weise bewegt, so erhält man die verlangten Schleiflinien. Allein, es hat bei dieser und bei den übrigen Methoden die Messer zu schärfen immer ein Nachtheil Statt, nämlich dieser: die Schneide ist immer mehr oder minder gegen die schleifende Seite gedreht. Um diesen Uebelstand zu beseitigen habe ich gefunden, daß, wenn zwei Steine in entgegengesezter Richtung so gedreht werden, daß ihre Umfänge sich leicht berühren, und das Messer unter einem rechten Winkel mit den Steinen ungefähr auf dem Punkte, wo sie sich berühren, gezogen wird, es am kräftigsten und besten geschärft wird. Es muß eine feststehende Unterlage angebracht werden, damit das Messer nicht zwischen die Steine gezogen wird.“ (Mech. Mag. N. 295. 4. April S. 127.)

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