Titel: Blut aufzubewahren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. LXXXIV./Miszelle 41 (S. 388)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/mi032084_41

Blut aufzubewahren.

Die Zuker-Raffinerien müssen das Blut, dessen sie zu ihren Arbeiten bedürfen, oft sehr weit her fahren lassen160). Hr. Toursel, Apotheker zu Arras, entdekte ein sehr einfaches und bequemes Mittel, das Blut eine längere Zeit über, selbst im Sommer, aufzubewahren; er füllt es in Gefäße mit einem dünnen Halse, die bis nahe an dem Pfropfen hinauf voll gefüllt werden, wo man nur einen Raum von einem halben Zoll übrig läßt, der mit Oehl aufgefüllt wird, und der Luft den Zutritt hindert. Hr. Toursel erhielt auf diese Weise Blut vom 1. Decbr. 1827 bis zum 4. Jäner 1829 in vollkommen gutem Zustande. (Bulletin d. Scienc. techn. Mars, p. 230.)

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Die Zuker-Raffinerien zu Orleans holen ihr Blut von Paris. Man könnte diese Methode den Aerzten zu – empfehlen, die daß Blut, das sie ihren Kranken so muthwillig entziehen, recht gut nach Hamburg in die Zuker-Raffinerien senden könnten. Sie könnten ein schönes Stük Geld dabei gewinnen, zumal wenn sie ein Patent darauf nehmen. A. d. U.

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