Titel: Dampfmaschinen in den französischen Niederlanden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. LXXXIV./Miszelle 6 (S. 378)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/mi032084_6

Dampfmaschinen in den französischen Niederlanden.

Die ersten Dampfmaschinen wurden in Belgien im I. 4805, 4807, 1809 von den HHrn. de Vos, J. Rossel und den Gebrüdern Bossaert errichtet. Die Maschinen waren aus der Fabrik der Gebrüder Perier zu Paris. Es vergingen 10 Jahre, bis die Herren Dehemptine, Coppens und Cappaert (l. J. 1819) Dampfmaschinen mit hohem Druke aus England kommen ließen. Seit dieser Zeit vermehrten sich in jedem Jahre die Dampfmaschinen innerhalb der Mauern von Gant, und von den 60 Dampfmaschinen, die Flandern heute zu Tage zählt, hat Gant allein deren 54 zum Spinnen, Weben und Kattundruken. Die meisten dieser Dampfmaschinen sind von den HHrn. Cockerill zu Seraing; Bioley zu Verviers; Tassin zu Liege; so daß Belgien jezt von dem Tribute für Dampfmaschinen nach England frei ist. Zu Tronchiennes, zu St. Nicolas, zu Tamise, zu Termonde, zu Hamme ist überall eine, zu Alot sind zwei Dampfmaschinen im Gange. Das westliche Flandern hat bisher nur 4 Dampfmaschinen; eine zu Bruges, eine zu Courtrai, eine zu Breeden und eine zu St. André bei Bruges. (Journal du Commerce. 18. Jän. 1829. Bullet. d. Scienc. techn. März. S. 243.)

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