Titel: Pflasterung und Reinigung der Straßen zu Paris.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. CIII./Miszelle 11 (S. 451)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/mi032103_11

Pflasterung und Reinigung der Straßen zu Paris.

Das Pariser Pflaster nimmt eine Streke von ungefähr 2,500,000 □ Meter, beinahe den fünften Theil der ganzen Oberfläche dieser Hauptstadt, ein. Der achte Theil dieses Pflasters muß jährlich erneuert werden; hierzu sind 1,088,000 behauene □ Pflaster-Steine, und 1,500,000 Franken nöthig. Im Winter sind 250 Gassenkehrer mit 330 Pferden an Karren nothwendig; im Sommer 140 mit 210 Pferden. Zum Aufsprizen braucht man im Sommer 100 Wasserkarren und 110 Truhen. Das Kehren und Besprizen der Straßen kostet jährlich 403,000 Franken „(und doch ist nicht leicht eine Stadt zu finden, die unreinlicher gehalten wäre: boue de Paris!)“ Die Stadtbeleuchtung mit 4,533 Lampen kostet jährlich 495,331 Franken, ohne die 482 Lampen an öffentlichen Anstalten. Galignani N. 4397.

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