Titel: Parallele zwischen Reiß- und Weizen-Mehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 32, Nr. CIII./Miszelle 29 (S. 457)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj032/mi032103_29

Parallele zwischen Reiß- und Weizen-Mehl.

Das Register of Patent-Inventions gibt a. a. D. S. 270. aus dem Comp. to B. Almanac, folgende Parallele zwischen Weizen-Mehl und Reiß. Man hat bei der Theuerung des Jahres 1795 an dem Findelhause zu London gefunden, daß man mit 21 Pfund Reiß, in Milch, so weit reichte, als mit 161 Pfd. Weizen-Mehl, oder mit Einem Pfunde Reiß so weit kommt als mit 8 Pfd. Mehl. Man schlägt folgende Mischung zum Brote vor: Man koche ein Viertel Pfund Reiß, bis der Reiß weich wird, und lasse das Wasser durch ein Sieb ablaufen. Nachdem der Reiß kalt geworden ist, menge man ihn mit 3/4 Pfund Mehl, einem Theelöffelvoll Hefen, einer Theetassevoll Milch, und seze einen Eßlöffelvoll Salz zu. Dieses Gemenge lasse man 3 Stunden lang ruhen, knete es hierauf gut durch, und walge es in einer Handvoll Mehl, damit es gehörig troken für den Ofen wird, in welchem es in 5/4 Stunden ausgebaken seyn wird. Man erhält hieraus 1 Pfd. 28 Loth Brot, das man aber erst am zweiten Tage anschneiden darf.

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