Titel: Seimel, Tagebuch über die Seidenzucht.
Autor: Juillet,
Seimel, Jakob
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. CXIII. (S. 464–475)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/ar033113

CXIII. Tagebuch über die Seidenzucht in dem Gräflich von Montgelas'schen Garten zu Bogenhausen mit dem Sterler'schen Surrogate (Scorzonera hispanica 204)); und Beurtheilung der Brauchbarkeit und Anwendbarkeit desselben. Von Jakob Seimel, Gartenmeister bei Hrn. Grafen von Montgelas 1828.

Nachdem ich von Sr. Excellenz dem königl. bayerischen Staatsminister Herrn Grafen von Montgelas den hohen Befehl erhalten hatte, Versuch mit dem Sterler'schen Surrogate anzustellen, richtete ich ein passendes Locale zur Raupenzucht her.

Von der Deputation für die Seidenzucht in Bayern erhielt ich zwei Loth Briantiner-Eier, welche vorläufig in einem trokenen Keller aufbewahrt wurden.

Am 1. Mai brachte ich die Eier, welche im Keller eine Temperatur von + 5 bis 6° R. hatten, in ein nur auf + 10° R. erwärmtes Zimmer, damit ein zu schneller Wechsel der Wärmegrade nicht nachtheilig auf die Entwikelungs-Fähigkeit der Eier einwirken konnte.

Am 5. theilte ich die Eier in zwei einzelne Lothe ab, wovon ich das eine in italiänischen Wein einweichte, das andere aber troken ließ, und beide sodann in das eigentliche, auf + 15° R. erwärmte Brutzimmer brachte, und diesen Wärmegrad in den folgenden Tagen bis + 20° R. erhöhte.

Am 9. Mai zeigten sich bei den uneingeweichten Eiern die ersten Raupen, die im Wein gebadeten Eier aber waren mit einer kleberigen Substanz überkleistert und klumpenweise so zusammengeballt, daß sie nur mittelst eines Instrumentes von einander getrennt werden konnten.

Am folgenden Tag den 10., kamen ein paar hundert Raupen zum Vorscheine, und nun übertrug ich meiner Stiefschwester, Anna |465| Zinker, die Pflege der von jezt an auskriechenden Raupen, und die genaue Einhaltung der gleichförmigen Temperatur unter meiner unmittelbaren Leitung und Aufsicht; die Raupen des heutigen Tages aber wurden nach Vorschrift erfahrner Seidenzüchter weggeworfen205).

Alle in diesem Locale gezogenen Raupen bekamen nichts als Surrogat zur Nahrung.

Am 11. vermehrte sich die Raupenanzahl in die Tausende, und die Temperatur wurde auf + 18° R. gestellt. Bis zum 15. dauerte das Auskriechen der Raupen; von den eingeweichten Eiern aber erhielt ich nur sieben Raupen, und auch nach dem Abwaschen fielen keine Raupen mehr aus diesen Eiern aus206).

Am 15. bereiteten sich die Raupen des ersten Tages (11. Mai) zur Häutung vor.

Herr Professor Sterler, dem ich meinen Unfall mit den im Wein gebadeten Eiern vortrug, theilte mir 1/2 Loth andere mit, die ihm so eben Herr Galimberti von Nürnberg zugeschikt hatte, und die ich, da schon junge Räupchen sich zeigten, zu Hause sogleich ins Blütezimmer brachte.

Am 16. Mai traten die Raupen des ersten Tages die erste Häutung vollständig an, und auch nur von diesen will ich über das Häutungsgeschäft reden, um Wiederholungen zu vermeiden.

Die Galimbertischen Eier zeigten große Brutfähigkeit und starken Zuwachs an Raupen.

Alle Raupen wurden heute aus dem Brütezimmer in einen, an das obere Glashaus stoßenden und südlich gelegenen Saal gebracht, und die Temperatur von + 18° R. beibehalten.

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Der Saal wurde mit Rohrmatten versehen, auf welche die Raupen zu liegen kamen. In diesem Saale ward durchgehends bis zur Einspinnung nur Surrogat gefüttert.

Den 17. zeigte sich sehr starke Vermehrung aus den Galimbertischen Eiern, die bis zum 19. andauerte.

Tags darauf am 18. gab es einen so starken Reif, daß das Thermometer vor Sonnenaufgang im Freien auf dem Eispunkte stand, und die Spizen der jungen Maulbeerbäume erfroren.

Am 19 und 20. stellte sich eine solche heftige Kälte ein, und hier schon bewährte sich das Sterler'sche Surrogat auf die unzweideutigste Weise, als ein unschäzbares Aushülfsmittel, die Raupen vom Hungertode zu retten207).

Am 21. Mai trat die 2. Häutung ein.

Bemerkung. Mehrere Raupen bekamen eine grünliche Farbe und schienen kränklich zu seyn, weßhalb sie von den übrigen abgesondert, in eigene Kapseln gelegt und darin gefüttert wurden, um beobachten zu können, ob sie wieder genesen, mit den übrigen gleich groß werden oder zurükbleiben; ob und welche Seide sie spinnen?

Bei den übrigen Raupen wurden nach der 2. Häutung, während des Umlegens, alle jene, die diese Periode noch nicht durchgemacht oder vollendet hatten, abgesondert, um die gleichzeitigen bei einander zu haben, was einen großen Vortheil gewährt. Während jeder Häutung wurde kein Futter aufgelegt, und erst dann, wann hier und da sich einige Raupen schon gehäutet hatten, sehr kleine Portionen gereicht.

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Regelmäßige Fütterungsstunden behielt ich nicht bei, nur ließ ich allzeit Futter geben, so oft das frühere aufgezehrt war. Auf diese Weise ward auch das Reinigen erleichtert, und das Verwelken oder Anlaufen und Erhizen der Blätter verhindert.

Am 24. den 3. Tag nach der Häutung zeigte sich unter einer Abtheilung eine Anzahl Raupen, die ich wegen ihrer gelblich grauen Farbe für krank hielt, daher von den andern absonderte, in das untere Glashaus übersezte, und meiner zweiten Stiefschwester Theresia Zinker zur Pflege übergab, und bis zur 4. Häutung mit Surrogat fort füttern ließ. Sie fraßen jedoch mit gleichem Appetite, wie die anderen Raupen; nach der 4. Häutung erhielten sie Maulbeerblätter, und spannen sich, mit Ausnahme des 4. Theils, der früher starb, vollkommen ein.

Da ich im vorigen Jahre Herrn Professor Sterler mit Surrogat aus dem Garten des Hrn. Ministers Aushülfe leistete, und selbst Futtermangel bei meiner Zucht zu fürchten war, so nahm ich von heute an aus dem Garten zu Josephsburg das Futter als Rükvergütung.

Am 25. regnete es, weßhalb zur Verhinderung einer schädlichen Einwirkung der feuchten Luft auf die Raupen mit Wachholdergesträuch geräuchert wurde208).

Den 26. wurde, bei wieder heiterem warmen Wetter, wie bisher, durch Oeffnen der Oberfenster frische Luft gegeben, jedoch so, daß die Luft nicht unmittelbar auf den Raupen, sondern über denselben hinstrich; dieses wurde durch die ganze Zucht so viel als möglich eingehalten.

Den 27. trat die 3. Häutung ein, die bis zum 29. völlig beendet war.

Den 30. Mai wurden jene Raupen, welche gestern die Häutung zurüklegten, aus den Kapseln auf Rohrmatten gethan.

Bemerkenswerth ist es, daß die mit dem Sterler'schen Surrogate gefütterten Raupen immer eine mehr grünlich graue Farbe annehmen, als jene, welche mit Maulbeerblättern gefüttert werden, und erst nach der dritten Häutung eine weißliche Farbe bekommen.

Den 1. Juni wurde wieder eine Abtheilung Raupen aus den Kapseln auf die Rohrmatten gebracht.

Unter den Krankheiten, welche sich bei dieser Nahrung zeigten, war mir die eine schon im vorigen Jahre auffallend. Die Raupen wurden schwärzlich, was ich bei früheren Versuchen mit Maulbeerblättern niemals bemerkt hatte. Man nennt diese Krankheit Schwarzsucht, |468| da die Doctoren eine Gelbsucht und Blausucht unter den Menschen haben.

Die größten Raupen fangen allmählich an, eine mehr weißliche Farbe anzunehmen und bläulich weiß zu werden. Viele davon verspäten sich in der Häutung um 4 Tage.

Am 2. Morgens trat die 4. Häutung ein, und dauerte bei einigen Raupen 48 Stunden.

Am 5. wurde unter den Raupen des ersten Tages (11. Mai) Musterung gehalten, und die im Wachsthume zurükgebliebenen wurden weggeworfen. Da es den ganzen Tag über regnerisch und kühl war, wurde durch Einfeuern die Temperatur auf + 18° R. gehalten.

Am 6. hatten die meisten Raupen die lezte Häutung vollendet.

Als die Anna Zinker Morgens früh 4 Uhr zu den Raupen kam, stand das Thermometer unter + 15° R. und die Raupen lagen unbeweglich und zusammengezogen da; sobald die Temperatur wieder auf + 18° R. erhöht war, trat bei den Raupen wieder neues Leben und die alte Freßlust ein.

Es geht daraus hervor, daß schon ein paar Grade minder als + 18° R. bei Anwendung des Surrogates den Raupen unbehaglich sind.

Den 7. Juni wurden 200 Raupen vom 13. Mai, und 400 vom 14. Mai, also beide nach der 3. Häutung, in das Glashaus des unteren Gartens gebracht, und ebenfalls der Theresia Zinker zur Pflege übergeben, um dort bis zum Einspinnen mit Maulbeerblättern gefüttert zu werden, über welche sie mit Hastigkeit herfielen und gierig fraßen209).

Alle im Wuchse zurükgebliebenen Raupen wurden den Hühnern vorgeworfen, die sich um diese Lekerbissen rauften.

Seit 3 Tagen verursachte der anhaltende Regen eine äußerst feuchte Luft, weßhalb täglich 4 bis 5 Mal Wachholderrauch gemacht wurde. Die Raupen blieben zwar gesund für jezt; die Folgen der feuchten Luft jedoch stellten sich nur zu bald ein.

Am 9. wurden von den Galimbertischen Eiern nach der 2. Häutung 200 Stük in das untere Glashaus übergetragen, und dort mit Maulbeerbaum-Blättern gefüttert.

Den 10. machte ich die Bemerkung, daß die Raupen des 3. Tages (13. Mai) am meisten von der Gelb- und Schwarzsucht |469| befallen waren; auch zeigte sich dieses Uebel beider 3. und absonderlich bei der 4. Häutung so heftig und verwüstend, daß ich wohl über die Hälfte Raupen durch den Tod einbüßte.

Die Schwarzsucht ist nach fortgesezter Beobachtung nur Folge des Unvermögens, die alte Haut abzustreifen210).

Das Einreißen der Gelbsucht trat nun auch bei den Galimbertischen Raupen sichtbar hervor, und die Raupen vom 13. Mai, die nach der 3. Häutung im unteren Glashause mit Maulbeerblättern gefüttert wurden, machten die 4. Häutung eben so schwierig, als diejenigen, welche durchaus mit dem Surrogate genährt wurden. Eben dieß geschah auch mit jenen Raupen des Hrn. Galimberti, welche ich bis nach der 2. Häutung mit Surrogat, und darnach mit Maulbeerblättern füttern ließ.

Die Rettung meiner lieben Raupen lag mir zu sehr am Herzen, und ich forschte nun unablässig den Ursachen nach, die feindlich meine Freude, meine Hoffnung zu zerstören drohten.

Anfänglich schob ich alle Schuld auf die regnerische Witterung, und auf den Umstand, daß etwa durch das Abtroknen und Abwischen der Blätter diese Schaden genommen haben möchten; doch bald kam ich auf eine richtigere Spur, indem mir beifiel, ob nicht das Futter, welches ich vom Hrn. Professor Sterler in Josephsburg holen ließ, die nächste Veranlassung zu den bezeichneten Unfällen gegeben haben könnte! – Dieses Futter war gelbgrün und mager, und konnte demnach auch nur wenig nahrhafte Bestandtheile enthalten. Ich wandte mich daher, auch weil mein selbstgebautes Futter durch weiße Pilze untauglich geworden war, an einen Stadtgärtner von München, bei welchem ich nun sehr dunkelgrünes, saftvolles und flekenloses Surrogat erhielt, das ich sogleich meinen Pfleglingen vorlegte, die es mit größter Gier verzehrten. Mit diesem Futter begann die Heilung und Rettung meiner Raupen, und die Sterblichkeit ließ nach. Von nun an ließ ich bei jedesmaligem Reinigen und Umlegen der Raupen die Rohrmatten und Kapseln mit frischem Wermuth abreiben211).

Von Josephsburg ferneres Futter zu beziehen ließ ich mir nicht beifallen. –

Einige der schönsten reifen Raupen des ersten Tages wurden heute in die aus Birkenreisern und Hobelspänen hergestellte Spinnhütte gebracht, und die Hütte mit Leinen bedekt.

Den 15. Juni wurden 100 Raupen der 4. Häutung in das |470| obere Glashaus versezt, um nur mit Maulbeerblättern gefüttert zu werden.

Meine Schwester, Theresia Zinker hat die Bemerkung gemacht, daß wenn Raupen vom Surrogat auf Maulbeerlaub übertragen werden sollen, dieses sogleich nach vollendeter Häutung oder beim Erwachen aus dem Schlafe geschehen müsse, welches den Raupen weit zuträglicher seyn soll, als wenn man in der Zwischenzeit Futter wechselt.

Mehrere Raupen bekamen nach der 4. Häutung ein Abweichen, das sie dahin raffte.

Am 16. wurden nach der 3. Häutung Raupen des 3. Tages (13. Mai), welche als kränklich entfernt und in das untere Glashaus gebracht, dann bis zur 4. Häutung mit Surrogat und endlich mit Maulbeerblättern gefüttert wurden, nun in die Spinnhütte dieses Glashauses gesezt, wo drei derselben sogleich aufkrochen, um sich einzuspinnen.

Die heitere, warme Luft, welche wir seit dem 14ten wieder erhielten, äußerte wohlthätigen Einfluß auf die Raupen, welche bei geöffneten Fenstern nun ein weit gesünderes Ansehen und eine weißliche Farbe wie die mit Maulbeerlaub gefütterten bekamen.

Die Gelbsucht verlor sich212).

Alle nach der zweiten, dritten und vierten Häutung mit Maulbeerlaub gefütterten Raupen wurden ganz weiß, und die nach der zweiten Häutung scheinbar größer.

Nachmittag 1 Uhr ward die erste Raupe bemerkt, die sich selbst in die Spinnhütte verkroch, ihr folgten am nächsten Tage mehrere, und um dieselbe Stunde wurden 20 dem Einspinnen ganz nahe Raupen in das untere Glashaus auf Maulbeerblätter übersezt.

Den 17. Juni krochen mehrere Raupen in die Spinnhütte, und die im unteren Glashause fingen zu spinnen an.

Den 18. fingen Nachmittags mehrere Raupen außerhalb der Hütte zu spinnen an, wovon sich Hr. Tabakfabrikant von Maffei selbst überzeugte.

Am 19. erschien der Königliche Landrichter, Hr. Lict. Steyrer in Begleitung des Hrn. Seidenfabrikanten Wurz, um sich von dem Stande meiner Zucht zu überzeugen.

Sie besahen nicht nur die im Saale durchaus mit Surrogat gefütterten, sondern auch die im Glashause nach den verschiedenen Häutungen auf Maulbeerblätter übertragenen Raupen, wo von lezteren, |471| denen nach der vierten Häutung Maulbeerlaub gegeben war, bereits viele im Spinnen begriffen waren.

Am 20. Juni wurde nach Art der Italiäner unter der Spinnhütte mit Wachholderbeeren geräuchert, und dieses Verfahren unter Einsezen mehrerer Raupen in die neu errichtete liegende Hütte erneuert213).

Den 21. stieg die Hize im Freien auf + 25° R., im Glashause auf + 26°, was den Raupen alle Frische nahm und noch viele wegraffte; denn sogar Raupen, die bereits spannen, unterlagen der Erschlaffung durch Hize214).

Am 25. waren die meisten Raupen in die Spinnhütten und Betten gebracht, und die in Folge der großen Hize erkrankten wurden sogleich entfernt.

Bei den aus Galimbertischen Eiern erhaltenen Raupen hat sich die Sterblichkeit am heftigsten geäußert.

Zeuge des ganzen Laufes meines dießjährigen Versuches waren Sr. Excellenz Herr Graf Ludwig von Arco, Obersthofmeister Ihrer kaiserl. Hoheit der verwitw. Frau Churfürstinn, dann der pensionirte k. Oberlieut. W. Sanson, als Mitglied der Seidenbau-Deputation. Ebenso hatten der königl. Ministerial-Rath, Herr von Wirschinger, so wie der geheime Staatsrath von Hazzi, der königl. Ministerial-Forstrath Herr Wepser, den angestellten Versuch, so wie mehrere hohe Herrschaften und Deputations-Mitglieder, mit Ihrer Gegenwart beehrt, und sich von der Brauchbarkeit des Sterlerschen Surrogats überzeugt.

Den 3. Juli endlich wurde zur Abnahme der erzielten Cocons in der Morgenstunde 9 Uhr geschritten

Außer der Königl. Prüfungs-Commission, bestehend aus den Landrichter Hrn. Lict. Steyrer, dem Tabakfabrikanten Hrn. von Maffei und dem Seidenfabrikanten Hrn. Wurz, waren gegenwärtig: Sr. Excellenz Herr Ludwig Graf von Arco; |472| dann der Hochgeborne Herr Maximilian Graf von Montgelas, Sohn Sr. Excellenz des Staatsministers Herrn Grafen von Montgelas, der k. Ministerial-Forstrath Hr. Wepser, die k. Oberlieutenants HHrn. Sanson und Hartmann, der k. Hofgärtner Hr. Hinkert, der Posamentier Hr. Kirschbaum, der Entdeker des Surrogates Hr. Professor Sterler, der Unterzeichnete und Anna Zinker.

Die Ergebnisse der Abnahme der Cocons sowohl, als der am folgenden Tage vorgenommenen Abhaspelung, sind in dem hierüber abgefaßten Protocoll der k. Prüfungs-Commision genau verzeichnet, und die Folgerungen, welche sich aus dreijährigen Versuchen mit dem Surrogate ziehen lassen, habe ich mit gewissenhafter Treue der k. Prüfungs-Commission, nebst einem Zeugnisse Sr. Excellenz des Herrn Grafen Ludwig von Arco schriftlich zugestellt.

Bogenhausen, den 9. Juli 1828.

Beurtheilung der Brauchbarkeit und Anwendbarkeit des Sterler'schen Surrogates.
Folgerungen aus meinen dreijährigen Versuchen mit dem Sterler'schen Surrogate.

(Scorzonera hispanica)

1) Alle Versuche wurden im Jahre 1826 unter meinen Augen und unter meiner Beihülfe gemacht; alle Beobachtungen wurden genau durch den Entdeker Hrn. Professor Sterler aufgezeichnet und von mir controllmäßig unterschrieben.

2) Wir fanden, daß nasses Futter den Raupen eben so schädlich sey, als staubiges und mit Erde verunreinigtes.

3) Wir säuberten anfänglich das Futter fleißig von dem wolligen Anfluge, von dem das Blatt von Natur aus überzogen ist, und fanden, daß diese Methode im Großen sehr umständlich und selbst kostspielig seyn müßte; ja daß sogar die auf diese Art gereinigten Blätter an der Oberfläche Schaden leiden, und dann schnell in Verderben übergehen.

4) Wir puzten das Futter nicht mehr, und fuhren besser dabei.

5) Futter, das auf magerem Grunde gebaut wird, taugt nichts, und bringt wegen seiner Kraftlosigkeit Krankheiten herbei, die ganze Bruten zerstören.

6) Auf frisch gedüngtem Boden geräth die Saat nicht, sondern auf solchem, der früher gut gedüngt, und stark mit Gemüße oder Getreide gebaut war. Ueberhaupt wird ein kräftiger guter Boden dazu erfordert.

7) Muß das Futter zu verschiedenen Zeiten gebaut werden, damit man den jungen Raupen zartes, den älteren mit der Zunahme ihres Wachsthumes auch stärkeres und kräftigeres Futter vorlagen kann.

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8) Raupen, die einmal im Wachsthume zurükgeblieben sind, können zwei Monate alt werden, und doch nicht mehr zunehmen, man mag ihnen nun Surrogat oder Maulbeerblätter auflegen. Sie nehmen allmählich ab, werden kraftloser, und sterben zulezt ohne zu spinnen.

9) Das Local zur Aufzucht soll südlich215) liegen, und die Temperatur darin gleichmäßig gestellt werden können. So nothwendig frischer Luftzutritt ist, so schädlich wird ein starker Zug. Uebelriechende und luftverderbende Gegenstände dürfen nicht in der Nähe seyn.

10) Der Wärmegrad soll nach der Ausbrütung nie über + 20° R. und nie unter + 16° betragen, es muß aber immer frische Luft gegeben werden.

11) Bei regnerischem Wetter muß man öfters im Tage einen Rauch mit Wachholderbeeren oder Wachholder-Reisig machen, wobei die Raupen gegen die Einwirkung feuchter Luft gesichert werden216).

12) Unter diesen Umständen, und wenn das Futter nicht dik, sondern spärlich aufgelegt, aber öfters erneuert wird, machen die Raupen ihre regelmäßigen Häutungen, wachsen gesund heran und spinnen sich ein.

13) Die Raupen gehen vom Surrogate auf das Manlbeerblatt, und umgekehrt von diesem auf das Surrogat, und zwar zu jeder Zeit.

14) Raupen, die von der ersten Zeit an mit Surrogat, und von der zweiten Häutung mit Maulbeerblatt gefüttert sind, werden größer und fetter als solche, die durchaus mit Maulbeerlaub gefüttert wurden217).

15) Ein Mittel, das solche wesentliche Dienste leistet, war in der Seidenzucht noch nie bekannt, und seine Folgen sind nach dem Ausspruche erfahrener Männer von nicht zu berechnendem Vortheile für ganz Deutschland218).

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16) Wird Surrogat und Maulbeerlaub in der Art mit einander Verbunden, daß bis nach der zweiten Häutung das erstere, und sodann das Maulbeerblatt angewendet wird, so steht die Seidenzucht in Bayern unerschütterlich fest; es mag nun die Jahreszeit was immer für störende Nachtheile auf das Blatt des Maulbeerbaumes geäußert haben.

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17) Nicht allein aber nur bis nach der zweiten Häutung kann man mit Vortheil den Raupen Surrogat zum Futter vorlegen, sondern auch bis nach der dritten und vierten Häutung; jedoch verdient nach meiner Erfahrung das Füttern mit Surrogat bis nach der zweiten Häutung den Vorzug.

Sollen nun die Maulbeerbaumblätter durch Frost und Reife zu Grunde gehen, so steht das Surrogat als ein vortreffliches Aushülfsmittel zu Gebot, bis die Maulbeerbäume wieder Blätter haben, und die Zucht der Raupen kann durch keine Witterungsfälle unterbrochen werden.

Bogenhausen, den 3. Juli 1828.

Wir haben im Polyt. Journ. Bd. XXII. H. 3. S. 230. einen Bericht des Hrn. Juillet im Journal de la Société d'Emulation d. Vosges v. J. 1826 angeführt, nach welchem eine Dlle Coge zu Spinal, und ein Hr. Türk zu Plombières sich dieses Surrogates gleichfalls bedienten. Ob nun die Dlle oder der Hr. Professor Entdeker dieses Surrogates ist, oder ob sie beide zugleich sind, was in der Geschichte der Erfindungen öfters der Fall ist, darüber werden wir wohl bald durch die gewöhnlichen Reclamationen von Seite der Erfinder in's Reine kommen. Hrn. Jak. Seimel, Gartenmeister bei Sr. Exc. Minister von Montgelas, verdankt die Seidenwirthschaft hier eine Reihe von Erfahrungen, wie sie sich nur von einem Manne erwarten lassen, dessen gründlichen und ausgebreiteten Kenntnissen im Gebiete der Gartenkunde die Garten-Cultur und vorzüglich die Obstbaumzucht in Bayern so viel zu danken hat. Seine Bemühungen wurden auch, so viel wir wissen, von d. k. Prüfungs-Commission mit der wohlverdienten goldenen Medaille belohnt.

A. d. Red.

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Dieß scheint uns das weise Mosaische Gebot bei Säugthieren: „die Erstlinge seyen dem Herren heilig,“ zu weit ausgedehnt. Wenn die Eier, die am ersten Tage ausfallen, diejenigen Eier wären, die zuerst von dem Nachtfalter gelegt wurden, so möchte dieß hingehen; allein man weiß nicht, ob dieß der Fall ist. Es zeigt sich bis zur ersten Häutung deutlich, welche Raupen im Wachsthume zurükbleiben, und dann ist es immer Zeit diejenigen wegzuwerfen, die zurükgeblieben sind.

A. d. Red.

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Hr. Seimel verdient hohen Dank, daß er durch Wiederholung dieses Versuches einen so oft nachgebeteten bösen Rath in seiner Falschheit darstellte, und handgreiflich erwies, daß die Italiäner von der Kunst zu leben wissen, andere Leute glauben zu machen, was sie wollen, daß da geglaubt werden soll. So können wir urkundlich erweisen, daß die Italiäner, die Kaiser Karl'n (dem Vater der Kaiserin M. Theresia) einen Papagei verkauften, dem Oberst-Mundschenken (unter dessen Aufsicht der Papagei gestellt ward) weis machten, der Papagey müsse alle Monate wenigstens ein Mal in Tokayer gebadet werden. Der Hr. Oberst-Mundschenk schrieb daher alle Monate in der Rechnung auf: ein Antal Tokayer, um den Papperl zu baden.“ Diese Rechnung wurde Jahre lang fortgesezt, und der Kaiserliche Hof bezahlte monatlich einen Eimer Tokayer um den Papperl zu baden.“ Wir haben diese Rechnung in unserer Hand gehabt, und dieselbe wird sich vielleicht noch in dem Archive des österr. Hofes finden, wenn Küchenrechnungen dann aufbewahrt werden.

A. d. Red.

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Wir gestehen aufrichtig, daß wir nicht einsehen, wozu ein Surrogat bei der Seidenraupenzucht in unserem Lande, in welchem der Maulbeerbaum so gut gedeiht, und noch besseres Futter für Seidenraupen gibt, als in Italien selbst, dienen soll. Man darf, bei uns in Bayern, nur die Eier der Seidenraupen so lang im Keller lassen, bis man sicher ist, daß kein Reif mehr kommt, und gegen Reife ist man bei uns vor Anfangs Junius nicht sicher. Der Herausgeber weiß Reife am 7. Junius. Je später man die Seidenraupen aus den Eiern bei uns ausfallen läßt, desto besser. Auch in Italien und Frankreich, wo der Maulbeerbaum so frühe ausschlägt, und die Hize später so groß wird, hütet man sich vor dem zu frühen Ausfallen der Eier, indem man sich überzeugte, daß dem Ausspruche des guten Plinius, welcher den schwarzen Maulbeerbaum arbor sapiens nannte, weil er sich die Nase nicht am Reife verbrennt, und erst dann seine Blätter entfaltet, wann keine Reife mehr zu besorgen sind, nicht immer zu trauen ist. Man darf bei uns das spätere Ausfallen her Eier, bis sicher kein Reif mehr zu besorgen ist, um so weniger fürchten, als bei uns in einem nach Norden (nicht nach Süden oder Westen) gelegenen Zimmer, wohin die Seidenraupen, die ohnedieß kein starkes Licht lieben, gehören, die Temperatur nicht leicht über + 22° R. steigen wird. Man lasse die Raupen erst dann aus den Eiern fallen, wann kein Reif mehr zu besorgen ist, und dann bedarf man keiner Surrogate. Man wird immer zarte Blätter genug finden, um die Raupen zu füttern. Daß unser Maulbeerbaum besser ist, als jener der italiänischen Ebenen, wird daraus klar, daß die Seidenwirthe in Italien die Blätter der Maulbeerbäume, die auf Hügeln und auf hohen Bergen wachsen, wo es kühler ist, jenen in der Ebene weit vorziehen.

A. d. Red.

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Räucherungen können wir unter keiner Bedingung empfehlen: reine Luft! Verbesserung der unreinen durch etwas Chlor-Auflösung! Dieß ist Alles, was geschehen darf.

A. d. Red.

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Es verdient bemerkt zu werden, daß die Raupen, die bei diesem Surrogate aufgezogen wurden, wieder Maulbeerblätter fressen, während Raupen, mit anderen Surrogaten erzogen, keine Maulbeerblätter mehr anrühren.

A. d. Red.

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Vielleicht auch umgekehrt. Die Thierchen können sich nicht häuten, weil sie krank sind; denn gesunde Raupen häuten sich immer.

A. d. Red.

|469|

Dieß hätte leicht ehe schaden als nüzen können.

A. d. Red.

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Dieß war allerdings Folge der besseren Witterung und reineren Luft. Wir würden nie und nimmer rathen, Seidenraupen in einem Glashause zu ziehen, wo die Luft nothwendig feucht und verdorben seyn muß.

A. d. R.

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Dieß war ganz überflüssig. Der Italiäner räuchert alles ein; sogar den heiligsten Vater räuchert er mit Hanf ein, nachdem er ihn erwählt hat, und ruft ihm zu: sic transit gloria mundi!“ Nur keine Räucherungen, wo es sich um reine Luft, als Lebensbedürfniß, handelt. Man kann durch Räucherungen wohl Gestank maskiren; man macht aber dadurch die Luft nur noch unreiner, als sie es ohnehin ist. Man muß dafür sorgen, daß kein Gestank sich entwikelt.

A. d. R.

|471|

Man sieht hier die Folgen der unglüklich gewählten Lage gegen Süden. Wenn es in Zimmern, die gegen Norden liegen, zu kühl wird, unter + 16° R. kommt, kann man mit einigen Spänen im Ofen die Temperatur leicht bis auf 20° erhöhen; es wird aber unmöglich in einem gegen Süden gelegenen Zimmer, und noch vielmehr in einem Glashause, abzukühlen, das über + 26° R. erhiz ist. Man muß nicht vergessen, daß Seidenraupen recht gut im Freien auf Bäumen gedeihen, wenn sie gegen Vögel und Ameisen geschüzt sind. Regen – selbst Wolkenbrüche – schaden ihnen nicht. Experto crede Ruperto.

A. d. R.

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Wir haben gezeigt, daß es nördlich liegen müsse.

A. d. R.

|473|

Siehe unsere obige Bemerkung gegen das verderbliche Rauchen.

A. d. R.

|473|

Wie schwer sind sie? Steht die Menge der Seide, die sie spinnen, im Verhältnisse mit dieser stärkeren Größe? Ist die Qualität dieser Seide dieselbe zu allen verschiedenen Stoffen, die man aus Seide verfertigt, wie bei gewöhnlichem Futter?

A. d. R.

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Er muß aber berechnet werden und die Rechnungskammer passiren, wenn er admittirt werden soll. Wir haben gezeigt, daß kein Grund zu einem Surrogate wegen der Reife oder Haarfröste da ist, indem man füglich das Ausfallen bis Mitte Junius versparen kann. Man könnte es bis Ende Julius versparen; und es fragt sich, ob bei uns, wo die lezte Hälfte des Julius, August und die ersten Tage des September gewöhnlich die schönste Zeit im ganzen Jahre sind, es nicht sogar gut wäre, wenn man es thäte. Versuche im Kleinen mit einer zweiten, Mitte Julius angefangenen, Brut sind in Bayern gut ausgefallen, und müßten auch im Großen besser gelingen, als in Italien und Frankreich, wo sie bloß deßwegen aufgegeben wurden, weil es zu heiß wird, und die Arbeit mit der Ernte und im Weingarten drängt. Da der Maulbeerbaum unser Klima so gut verträgt, daß sein Blatt besser wird, als das italiänische; da er unseren strengsten Wintern beinahe ein Jahrhundert widersteht (während die |474| Seidenbau-Commission die Anzucht der Maulbeerbäume fördert, haut man in Bayern (so gut wurde das Landvolk durch seine Pfarrer unterrichtet) die Maulbeerbäume um, die unter Max Emanuel gepflanzt wurden und noch im Jahre 1829 grünten; so läßt sich kein Grund für ein Surrogat einsehen. Daß die Scorzonere keines geben kann, erhellt aus Folgendem.

1) Ist es in §. 5–6 anerkannt, daß Scorzonere auf keinem schlechten Boden gedeiht, und gutes Akerland, man darf sagen Gartenboden, fordert. – Der Maulbeerbaum nimmt, aus der Baumschule auf schlechten Boden verpflanzt, mit dem schlechtesten Boden vorlieb. Er wird auf der Freysinger Heide gedeihen, auf diesem großen und schönen Schauplaze der Cultur, die eines der ältesten Bisthümer Deutschlandes durch ein volles Jahrtausend seinem Lande geschenkt hat. Wenn man nur durch ein halbes Jahrhundert, nach Max Emanuels weisem Wunsche, Schafe auf der Freysinger Heide geweidet hätte, so würde diese wüste Streke jezt recht gut für Scorzonere und Getreide taugen: man fand es aber für gut, aus Menschen Schafköpfe ein Jahrtausend lang zu machen, und so blieb die Wüste, wie sie war. Wenn der Maulbeerbaum auf dieser Heide auch verkrüppeln sollte, so weiß man ja, daß die Nordamerikaner auf Gründen, die sie zu nichts brauchen können, den Maulbeerbaum krautartig aufgehen lassen, und mit der Senfe mähen. Der größte Seidenwirth in Europa, Hr. Bonafous, ladet seine Landsleute ein, auf schlechten Gründen die Erfahrungen der excentrischen Nord-Amerikaner zu prüfen. Lassen wir indessen alles Ungewisse, so bleibt es gewiß, daß

2) die Scorzonere alle Jahre ein Mal gebaut werden muß. Es ist überflüssig, die Mühe und der Kosten zu erwähnen, die ein Tagwerk Scorzonere fordert. – Wenn ich ein Mal einen Maulbeerbaum gepflanzt habe, so steht er mir 100 Jahre lang, ohne auch nur die Mühe des Nachsehens zu fordern. Ich habe von dreihundertjährigen Maulbeerbäumen sprechen gehört: hundertjährige sah ich:

3) Es ist ferner offenbar, daß wie Figur 27. Tab. IX. zeigt, wenn auf einem Maulbeerbaume, dessen Stamm nur 3 Zoll im Durchmesser hält, nur 9 Scorzonerepflanzen wüchsen, es vortheilhafter wäre, diese 9 Scorzonerepflanzen auf der Stammfläche von 3 Zoll Durchmesser, als auf einer Ebene von 216 □ Zoll wachsen zu lassen: denn so viel brauchen die 9 Scorzonerepflanzen, wenn man sie, im Verbande (en quinconce) nur 4 Zoll weit von einander in die Erde sezt. Auf diesen 216 □ Zollen kann ich aber, wenn der Boden gut ist, irgend etwas anderes unter dem Maulbeerbaume pflanzen, das mir mehr trägt, als Scorzoneren-Gemüse und den guten Boden weniger aussaugt, und wenn er so schlecht ist, daß keine Scorzonere darauf gediehe, könnte ich wenigstens irgend ein Gras für's Vieh bauen. Wir haben bloß zur Versinnlichung unserer Rechnung obige Annahme gewählt; nun ist es aber offenbar, daß ein Maulbeerbaum von 3 Zoll Durchmesser im Stamme, Hunderte von Scorzonerepflanzen in seiner Krone trägt. Man versuche es ein Mal, wäge die Blätter nur einer 7 jährigen Maulbeer-Staude, messe die Oberfläche des Bodens, den das Stämmchen derselben braucht, und nehme gleiches Gewicht Scorzonerenblätter, und messe den Boden, den dieses Gewicht Scorzonere nöthig hat, und man wird erstaunen über den Unterschied.

4) Von einem Maulbeerbaume kann ich drei bis vier Mal im Jahre Blätter schneiden) wie oft kann man dieß an der Scorzonere?

5) Ist noch die große Frage: welchen Einfluß wird dieses neue Futter, wenn es Generationen lang fortgesezt wird, auf die Thiere selbst und auf die von ihnen gesponnene Seide haben? Hierüber kann nur die Zukunft in einer Reihe vieljähriger Erfahrungen entscheiden, und bis dahin wird es klüger seyn, die Versuche im Kleinen mit aller Genauigkeit fortzusezen, als die Scorzoneren-Fütterung, selbst wenn diese wohlfeiler wäre (was sie nicht ist), allgemein einzuführen.

Wenn wir aber auch durchaus nicht für die Anwendung irgend eines Surrogates |475| sind und seyn können, wo man die Sache, deren Stelle das Surrogat vertreten soll, leichter und wohlfeiler haben kann, als das Surrogat selbst; so glauben wir uns doch zu hohem Danke für Hrn. Pf. Sterler und Hrn. Gartenmeister Seimel verpflichtet. Ihre Erfahrungen sind nicht bloß für die Naturgeschichte eines so kostbaren Thieres, wie die Seidenraupe, äußerst lehrreich und wichtig, sondern müssen es auch für die Seidenwirthe selbst werden, welchen sie ein neues Feld für Beobachtungen, Versuche und Erfahrungen eröffnen. A. d. R.

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