Titel: Verfälschung der Wollenstoffe mit Baumwolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. LX./Miszelle 21 (S. 250)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033060_21

Verfälschung der Wollenstoffe mit Baumwolle.

Bei einer der lezten Sizungen der Akademie zu Metz wurde folgendes Mittel zur Entdekung der Verfälschung der Wollenstoffe mit Baumwolle empfohlen. Man löst zwei Loth äzendes Kali in einem halben Pfunde Wasser auf, und kocht darin den verdächtigen Stoff zwei Stunden lang. Wenn er aus reiner Wolle ist, so wird er sich ganz in dieser Lauge aufgelöst haben, und an der Oberfläche eine Art Seife bilden, die man durch ein Sieb kann durchlaufen lassen; wenn aber Baumwolle oder anderer vegetabilischer Faserstoff beigemengt ist, so löst er sich nicht ganz in dieser Lauge auf, sondern läßt seine Fasern auf dem Siebe zurük. Litterary Gazette. Eine weit einfachere Methode wurde in der ersten Nummer des Mechan. Mag. angegeben. Man darf nämlich nur den verdächtigen Stoff der Einwirkung der oxigenirten Kochsalzsäure (des Chlores) aussezen, von welcher die Wolle gelb, die Baumwolle aber weiß wird. (Mechan. Mag. N. 305. 13. Juni 1828. S. 288.)

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