Titel: Neilson's neues Patent-Gebläse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. LXXVII./Miszelle 13 (S. 326)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033077_13

Neilson's neues Patent-Gebläse.

Hr. J. B. Neilson zu Glasgow ließ sich am 11. März 1829 ein Patent auf eine Vorrichtung ertheilen, wodurch man die Hize bei einer jeden Art von Gebläse in Schmieden, wie in Hochöfen verstärken kann. Diese Vorrichtung besteht in einer Luftkammer, welche man erhizt, wo möglich roth glühend macht, und durch welche die aus dem Gebläse ausgeblasene Luft durchziehen muß, ehe sie in das Feuer gelangt. Er bläst also einen heißen Statt einen kalten Luftstrom in das Feuer. Er empfiehlt ferner diese Luftkammer mit irgend einem nicht leitenden Körper zu umgeben, sie in diesem einzumauern, und ihr in einer Schmiede einen Hohlraum von ungefähr 1200 Kubikzoll, in einem Reverberir- oder Hochofen aber einen Hohlraum von 10,000 Kubikzoll zu geben.

Dem Register of Arts, welches dieses Patent N. 67. S. 301. aufführt, scheint es noch zweifelhaft, ob durch diese Vorrichtung etwas gewonnen ist, wenn die Luftkammer nicht durch eine Hize geheizt werden kann, die ohnedieß verloren geht.

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