Titel: Ueber Troken-Stuben, vorzüglich für Tuchmacher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. LXXVII./Miszelle 21 (S. 328)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033077_21

Ueber Troken-Stuben, vorzüglich für Tuchmacher.

Ein Hr. HH. macht im Mech. Mag. N. 304. S. 268. die sehr gegründete Bemerkung, daß die meisten Troken-Stuben den Fehler besizen, daß sie zwar eine warme, aber zugleich auch feuchte, Luft in sich schließen, indem kein Luftzug in denselben unterhalten wird, und daß eine feuchte Luft nie gehörig und noch weniger schnell troknen kann. Er schlägt daher dieselbe Art von Luftheizung durch Erhizung von Röhren vor, die außer der Troken-Stube angebracht sind, und durch welche die auf ihrem Durchgange durch dieselben erhizte Luft in die Troken-Stube eindringt, welche wir bereits so oft empfohlen haben, und wünscht auf der entgegengesezten Seite die gehörigen Ventilatoren angebracht, so daß immer ein Strom trokener warmer Luft in die Troken-Stube einfährt, durch dieselbe durchzieht, und, nachdem er sich mit Feuchtigkeit beladen hat, an dem entgegengesezten Ende mit dieser zugleich frei und schnell hinausströmen kann. (Ein solcher heißer Luftstrom könnte auch, wenn man die Luft durch Röhren, die im Feuer unter einer Salzpfanne erhizt werden könnten ohne allen neuen Aufwand an Brennmaterial, durchziehen ließe, über einer Salzpfanne, und überhaupt über allen Abrauchungs-Gefäßen, mit großem Vortheile angebracht werden, um die Verdunstung zu beschleunigen. Ue.)

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