Titel: Kupferstiche auf Gyps abzudruken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. XCIV./Miszelle 27 (S. 406)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033094_27

Kupferstiche auf Gyps abzudruken.

Dieses Verfahren ist zwar alt; das Journal d. connaiss. usuell. N. 46. 1829. und der Bulletin des Sc. techn. Mai S. 38 theilt es aber neuerdings mit, weil viele Künstler es nicht kennen. Man richtet eine Kupfertafel zum Abdruke auf die gewöhnliche Weise zu, nimmt aber zur Schwärze Beinschwarz mit Leinöhl abgerieben. Man legt hierauf die Kupfertafel auf ein Brett von 1/2 Zoll Dike und von der Größe der Tafel. Das Brett ist am Rande mit Leisten versehen, die zugerundet, und mit Papier belegt sind, und 1/2 Zoll über das Brett empor ragen, und so eine Art von Trog bilden. Man rührt nun den Gyps mit Wasser an, und gießt ihn auf die geschwärzte Kupferplatte, die man zuweilen mit dem Brette hebt, und flach niederfallen läßt, damit die Luftbläschen aus dem Gypse entweichen können. Man läßt den Gyps eine Stunde lang auf der Platte erhärten, nimmt ihn dann von dieser ab, und wird den Kupferstich sodann eben so schön, wie auf Papier, auf dem Gypse finden, den man unter Glas und Rahmen bringen kann.

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