Titel: Ueber Verfälschung des Mehles mit Erdäpfel-Stärkmehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. XCIV./Miszelle 41 (S. 409–410)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033094_41

Ueber Verfälschung des Mehles mit Erdäpfel-Stärkmehl.

Hr. Chereau las in der Académie roy. de Médecine eine Abhandlung über die Verfälschung des Mehles mit Erdäpfel-Stärkmehl vor. Er bemerkt, daß solches verfälschtes Mehl, mit Wässer angerührt, mehr an den Gefäßen kleben bleibt, das Wasser weniger einsaugt, weniger Brot gibt und weniger Kleber enthält, als reines Mehl. Um den Betrug zu entdeken, räth er das Mehl zu rösten. Geröstetes Mehl ist in Wasser unauflösbar. Er mengte, zum Versuche, |410| 64 Gramm reines Mehl mit 16 Gramm Erdäpfel-Stärkmehl, und röstete die Mischung, bis ein Viertel ihres Gewichtes verloren ging. Er röstete sie bis auf 60 Gramm, die er mir kaltem Wasser anrührte und filtrirte; auf dem Filter blieben 48 Gramm zurük. Die abgerauchte filtrirte Flüssigkeit gab 11 Gramm, 7/10 auflösbares Erdäpfel-Stärkmehl. – Erfahrne Bäker und Müller kennen indessen die Güte des Mehles durch das Drüken in der Hand. (Journal de Pharmacie. Julius. S. 360.)

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