Titel: Jonathan Brownill's Methode, Schiffe in Schleußen aus einer Wasserhöhe in die andere zu heben oder zu senken, auch Waaren und Wagen auf Eisenbahnen auf und nieder zu heben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. XCIV./Miszelle 7 (S. 401)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033094_7

Jonathan Brownill's Methode, Schiffe in Schleußen aus einer Wasserhöhe in die andere zu heben oder zu senken, auch Waaren und Wagen auf Eisenbahnen auf und nieder zu heben.

Das Repertory beschreibt in seinem August-Hefte das Patent, welches Hr. J. Brownill, Messerschmid zu Sheffield, Yorkshire, sich am 1. Mai 1828 auf die oben erwähnte Vorrichtung geben ließ, jedoch ohne alle Zeichnung, so daß sie ganz unverständlich ist. Es bemerkt am Ende bloß, daß dieser Apparat des Hrn. Brownill auf denselben Grundsäzen beruht, nach welchen Hr. Woodhouse schon im J. 1809 auf dem Worcester- und Birmingham-Canal zu Tardebrig 60 Bothe in 6 Stunden über und unter die Schleußen brachte. Man würde diese Vorrichtung wahrscheinlich nie aufgegeben haben, wenn nicht andere Ursachen die Gesellschaft zu Errichtung einer Dampfmaschine geführt hätten, die sie später überflüssig machte. Der Unterschied zwischen Hrn. Brownill's Maschine und jener des Hrn. Woodhouse besteht bloß darin, daß jener Wasserkisten und dieser Ziegel als Gegengewicht der Bothe anwendet, und daß jener zwei Räderwerke, auf jeder Seite des Canales Eines, braucht, und dieser nur Eines. Woodhouse war überdieß weit vorsichtiger bei seiner größeren Einfachheit. Die Anwendung des Wassers, als Gegengewicht, zum Heben und Senken der Waaren und Wagen auf Eisenbahnen scheint dem Repertory nur mit überflüssigen Ausgaben verbunden, und trokene Maschinen scheinen ihm weit zwekmäßiger.

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