Titel: Rettungs-Floß und Leuchtthurm-Boje von Hrn. Canning.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. XCIV./Miszelle 9 (S. 401–402)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033094_9

Rettungs-Floß und Leuchtthurm-Boje von Hrn. Canning.

Hr. Alfred Canning will zu Paris ein Rettungs-Floß (Radeau Sauveur) und eine Leuchtthurm-Boje (Bouée-Phare) bekannt machen, wenn 3000 Franken, die zur Ausführung dieser Idee nöthig sind, subscribirt sind. Er hat die Boje, die man an den gefahrvollen Stellen an der Kiste anbringt, so eingerichtet, daß sie sich, nach der Jahreszeit, zu bestimmten Stunden von selbst anzündet, und wieder auslöscht, und nur ein Mal im Monate aufgezogen zu werden braucht. Er hat sie ferner mit einer Gloke versehen, die durch die Bewegung der Wogen geläutet wird, so daß man auch, wenn die Flamme verlöschen sollte, oder vor Nebel nicht sichtbar wäre, durch das Läuten Kunde von der gefährlichen Stelle erhalten kann. Bulletin d. Scienc. technol. Juni. S. 139. „(Die Idee, eine Gloke an einer Boje anzubringen, ist sehr zwekmäßig, indem |402| sie bei der ununterbrochenen Bewegung der Wogen durch einen höchst einfachen Mechanismus leicht in ununterbrochene Thätigkeit gesezt werden kann. Nur wird es dann gut seyn, sie an der Landseite mit einem hohlen, halbparaboloidischen, Schilde aus Eisenblech zu versehen, damit der Schall immer gegen die See hinausgeworfen wird, und sich nicht gegen das Land hin verliert, wenn der Wind nach demselben hinweht, und eben dadurch die Schiffe in größere Gefahr bringt. Ue.)“

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