Titel: Verderben des Brantweines in zinnernen Gefäßen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1829, Band 33, Nr. CXIV./Miszelle 22 (S. 486)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj033/mi033114_20

Verderben des Brantweines in zinnernen Gefäßen.

Man verführt in Frankreich, um die hohen indirecten Steuern auf Brantwein direct zu betrügen, den Brantwein als Pomeranzen-Blüthen-Wasser in verzinnten Gefäßen. Hr. Cédié, Apotheker zu Villeneuve-sur-Lot, hat gefunden, daß der Alkohol selbst, in der Länge der Zeit, stark gerüttelt, das Zinn angreift, und ein Deuteroacetat von Zinn bildet. Die längere Aufbewahrung des Brantweines in zinnernen oder verzinnten Gefäßen ist also nicht rathsam. Nach Hrn. Cédié wird Orleans mit Krapp verfälscht. (Journ. de Pharm. August. S. 419.)

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