Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Säge-Blätter zu härten.Ein Hr. A. Makinnon lehrt im Mech. Mag. N. 316. S. 14. die Säge-Blätter auf folgende Weise härten: Die Sage-Blätter werden im Ofen bei einer nicht zu starken Hize gehizt; denn zu starke Hize würde sie zerstören. Das gehörig gehizte Blatt wird herausgenommen, und, nach der Kante, in eine Mischung von Oehl und Talg getaucht, der man auch etwas Pech zusezen kann: Oehl ist aber die Hauptsache. Nach dem Harten wird das Blatt über Kohlenfeuer zur gehörigen Härte temperirt, hierauf flach gehämmert und geschliffen. Durch das Hämmern verliert das Blatt die Federkraft zum Theile wieder, die es durch das Temperiren erhielt, und muß über Holzkohlenfeuer so lange gelassen werden, bis es eine Strohfarbe annimmt. Diese Arbeiten versteht Ein Individuum selten zugleich; Harten ist eine Kunst, Hämmern ist eine Kunst; Schleifen ist auch eine Kunst; und diese Künste lassen sich nicht in geschriebenen Abhandlungen lehren. |
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