Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Drei Hunde in Canada um 600 fl.Ein Fremder, der den Pelzhändler in Canada für drei kleine, elende Hunde, die man in Europa dem Abdeker zuweisen würde, 50 Pfd. Sterling (600 fl.) mit Vergnügen bezahlen sieht, wird über die Einfalt des Pelzhändlers lächeln, oder wird ihn für reicher halten, als er ist. Indessen kauft er sich mit dieser Summe nur von dem unvermeidlichen Tode los, der ihm vielleicht schon wenige Stunden nach dem Kaufe droht, und dessen Opfer er, ohne diese Hunde, auch sicher geworden seyn würde. Er spannt diese drei Hündchen vor seinen Schlitten. Es ist der hellste Wintermorgen, den man sich denken mag. Aber plözlich trübt sich die Luft; es fängt an zu schneien und der Nordwind, der über die unermeßlichen Schnee-Gefilde herstürmt, vermählt den Schnee der Erde mit dem Schnee des Himmels. In wenigen Minuten sind alle Pfade verweht; der Tag ist zur Nacht geworden, und der Pelzhändler sieht im Schneegestöber nicht einmal den vordersten Hund mehr vor seinem Schlitten. Wie soll er hier seinen Weg auch nur wieder zurük finden auf den verwehten Pfaden in der ihm unbekannten Wüste? Er wirft sich auf seinen Schlitten und ruft den Hunden zu, daß sie ziehen. Die guten, kleinen Thiere (schwerere Hunde würden in dem oft 40 Schuhe tiefen Schnee versinken) ziehen nun bald links, bald rechts, kehren um und wiederum, und suchen nach allen Seiten. Endlich gibt einer der Hunde Laut! Die Bahn |243| |
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