Titel: Arnott's neue Luftmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. LXIV. (S. 259–260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/ar037064

LXIV. Eine neue Luftmaschine. Aus Dr. Arnott's Elements of Physics.

Aus dem Register of Arts. N. 30. S. 168.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Es sey bei a ein Feuer angebracht (Fig. 20.) auf einem Roste in der Nähe des Bodens eines geschlossenen Cylinders, da, der voll frischer so eben eingelassener Luft ist. Wenn nun der Stämpel, gd, in die Höhe gezogen wird, so ist es offenbar, daß alle in dem Cylinder über d enthaltene Luft durch die Röhre e in das Feuer strömen, daselbst durch die Hize ausgedehnt, und einen dem Grade der Hize und der Ausdehnung correspondirenden Grad von Elasticität erhalten wird. Wenn bloß das einzige geschlossene Gefäß, da, vorhanden wäre, so könnte die Ausdehnung so stark werden, daß das Gefäß bersten müßte; wenn aber ein anderes gleich großes Gefäß, bc, vorgerichtet ist, welches mit demselben durch den Canal bei b in |260| Verbindung steht, und einen genau schließenden Stämpel hat, cf, wie bei Dampfmaschinen gewöhnlich ist, so wird dieser Stämpel durch die Ausdehnung der Luft gehoben, und es können dadurch Pumpen, oder irgend andere Maschinen, wie durch eine Dampfmaschine bewegt werden. Wenn der Stämpel, fc, seinen Zug nach aufwärts vollendet hat, kann er daselbst eine Auszugsklappe für die erhizte Luft öffnen, die an irgend einem bequemen Orte angebracht werden kann, und der Stämpel, dg, kann sie bei seinem Niedersteigen durch dieselbe ausblasen, während zugleich durch eine andere Klappe frische Luft in den Cylinder, d, über d eingelassen wird. Der Stämpel d kann dann wieder niedersteigen, und arbeiten wie an einer Dampfmaschine.

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