Titel: Verbesserung an M' Duff's Apparate zum Ausschneiden.
Autor: Duff,
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. CXIV. (S. 423–424)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/ar037114

CXIV. Verbesserung an M' Duff's Apparate zum Ausschneiden. Von M' Duff.

Aus dem Mechanics' Magazine. N. 359. S. 285.

Mit Abbildung auf Tab. VIII.

Die ursprüngliche Einrichtung dieses Apparates wurde in N. 351. des Mech. Mag. (Polytechn. Journal Bd. XXXVII. S. 100.) beschrieben und abgebildet.

Die Verbesserung zeigt folgende Figur 5., wo Alles, was zu dem Apparate gehört, von der Vorderseite dargestellt ist, nur daß die Rolle, A, in Einer Linie mit dem Rade D, und unter dem Rahmen steht. Statt über demselben. Man wird leicht einsehen, daß man auf diese Weise denselben Zwek mit geringer Auslage und noch geringerer Mühe erlangen kann.

Fig. 6. ist ein Durchschnitt des Apparates in einer verschiedenen Lage, so daß der Drechsler sich die Mühe ersparen kann, denselben von der Drehebank abzunehmen, und wieder auf derselben aufzustellen. Eine Bank oder ein Gestell wird hinter demselben aufgestellt, |424| und das Laufband, so wie die Figur zeigt, über eine Rolle, a, geworfen. Man wird auch bemerken, daß, da die Rolle hier so nahe am Fußboden angebracht ist, das Laufband nicht im Wege ist. Der einzige Unterschied ist, daß das Rad und das Laufband hier rechts, Statt links steht. Bei dieser Einrichtung wird der Arbeiter einige Zeit gewinnen.

Ich habe die Verbindungsstange, von welcher Hr. B. C. im Mech. Mag. N. 356. sprach, weggelassen, und ich vermuthe Hr. B. C. wird mir Recht geben, wenn er meine Maschine versucht.

Der Cylinder mag weg bleiben; die Spirale behalte ich aber aus mehreren guten Gründen bei. Sie regulirt die Wirkung der Säge, wie eine Muskelkraft; sie schüzt die Säge vor dem Brechen, wo irgend ein Hinderniß sich derselben entgegenstellt (ein Umstand, den man nicht vergessen darf) und man kann diese Feder, wie seine Phantasie oder ein musikalisches Instrument, in jeder beliebigen Kraft spielen lassen, was bei einer so feinen Arbeit von hoher Wichtigkeit ist. Das Rad q ist ganz und gar die Kurbel, welche Hr. C. B. vorschlägt, nur in einer anderen Form und aus einem anderen Material. Die Rolle T scheint auch nöthig, wenn man bedenkt, daß ein Raum von Einem Zoll für eine Verbindungsstange nicht hinreicht, und bei einer Leitungsrolle ein Achtelzoll für eine Laufschnur vollkommen zureichend ist. Ich hoffe, Hr. B. C. wird aus Erfahrung auf qT, so wie ich, zurükkommen, und damit zufrieden seyn, oder er wird vielleicht eine andere Verbesserung anbringen, die ich auch kenne.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Tafeln


Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: