Titel: Dampfmaschine ohne Kessel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. XLII./Miszelle 7 (S. 149)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/mi037023_7

Dampfmaschine ohne Kessel.

Hr. L. Gompertz fragt (im Register of Arts, Junius 1830. S. 28), ob es nicht möglich wäre, den Kessel gänzlich wegzulassen, und das untere Ende des Cylinders in das Feuer zu sezen, den Dampf durch kleine Wasserstrahlen zu erzeugen, die man in gehörigen Zwischenräumen heiß in den erhizten Theil des Cylinders fallen läßt, und in der Nahe des Bodens des Cylinders eine Klappe anzubringen, durch welche man den Dampf könnte entweichen lassen, wann der Stämpel wieder herabsteigt. Oder, wenn der. Cylinder horizontal läge, könnte derselbe an jedem Ende gehizt und der Stämpel durch den Dampf an beiden Enden des Cylinders getrieben werden. Bildung eines Vacuums durch Abkühlung und Verdichtung ist hier unmöglich. Die Vortheile hierbei wären: 1. Vermeidung des großen Unheiles des Springens, da der Cylinder nicht so groß ist und nicht so viel heißes Wasser enthält. 2. Verminderung der Kosten, da der Cylinder nicht so viel kostet, als der Kessel. 3. Ersparung an Brennmaterial, da bloß der Cylinder geheizt werden darf. 4. Die Maschine würde kleiner, leichter und früher in den Gang gebracht werden können.

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