Titel: Ueber das flüchtige Oehl in den bittern Mandeln,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. LIX./Miszelle 28 (S. 220)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/mi037059_28

Ueber das flüchtige Oehl in den bittern Mandeln,

haben Hr. Robiquet und Voutron neuerlichst Versuche angestellt und gefunden, 1. daß dieses Oehl in Folge eingesogenen Sauerstoffes in, Benzoe-Säure verwandelt wird; 2. daß dieses flüchtige Oehl in der Mandel nicht vorläufig vorhanden ist, und daß Wasser zu seiner Bildung nöthig ist; 3. daß die Benzoe-Säure nicht vorläufig in dem flüchtigen Mandelöhle vorhanden ist; 4. entdekten sie eine eigene krystallinische weiße Masse, die geruchlos, in Berührung mit der Luft unveränderlich, bitter schmekend, vollkommen wie bittere Mandeln, höchst auflösbar in Alkohol und durch Erkaltung in strahlenförmige Nadeln krystallisirbar ist, und die endlich, mit kaustischer Potasche-Auflösung erhizt, einen ausgezeichneten Ammonium-Geruch entwikelt; 5. fanden sie, daß die Amygdaline (so nennen die Herren diese Masse oder diesen Stoff) die einzige Ursache der Bitterkeit der bittern Mandeln, und einer der Bestandteile, des flüchtigen Oehles ist. (Journal d. Pharm. Jul. 427.)

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