Titel: Hrn. Soames's Kerzen aus Kokosnuß-Oehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. LIX./Miszelle 29 (S. 220–221)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/mi037059_29
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Hrn. Soames's Kerzen aus Kokosnuß-Oehl.

Das London Journal of Arts gibt in seinem neuesten Junius-Hefte das Patent des Hrn. Soames's d. jüng. auf Kerzen aus Kokosnuß-Oehl, welches wir bereits im 2. Mai-Hefte, 36. B. S. 272. aus dem Repertory geliefert haben. Es fügt jedoch bei, daß der Redacteur solche Kerzen gesehen, und sie sehr schön und gut gefunden hat.

Das Licht ist heller, als von gleich starken Talgkerzen; die Flamme ist vollkommen farbenlos, und der Docht bleibt während des Brennens frei von aller Asche und von allen Auswüchsen. Sie geben keinen Rauch und auch nicht den mindesten unangenehmen Geruch von sich, so lang sie brennen, und selbst sehr wenig, wenn man sie auslöscht. Sie sind weißer als die Kerzen aus dem reinsten Talge, scheinen länger und gleichförmiger zu brennen, und laufen nicht im Mindesten ab, selbst wenn sie der Zugluft ausgesezt sind, oder wenn man mit denselben auf der Treppe auf und nieder geht. Der Preis ist, so viel wir hören, 10 Shillings (6 fl.) für 12 Pfund; allerdings höher, als für Talgkerzen) dafür sind sie aber auch um Vieles besser. Das Kokosnuß-Oehl, das übrig bleibt, brennt so hell wie die Kerzen aus demselben, und kommt nicht theurer als Wallrathöhl. (Für Holland, das Kokoswälder besizt, ist diese Benüzung wichtig.)

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