Titel: Thierische Kohle aus Weinhefen und Essigmutter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. LIX./Miszelle 30 (S. 221)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/mi037059_30

Thierische Kohle aus Weinhefen und Essigmutter.

Wenn man Weinhefen und Essigmutter dem Einflusse der warmen Sommerluft aussezt, so geht sie sehr bald in faule Gährung über, und es erzeugt sich in derselben eine ungeheuere Menge von Würmern. Wenn man nun diese Würmer herausnimmt, in einen Cylinder von Blech oder Gußeisen gibt, und verkohlt, so erhält man eine eben so brauchbare thierische Kohle, als jene aus Knochen. Ich habe den Versuch angestellt, und war damit zufrieden. Pajot Descharmes in der Bibliothéque physico-économique, Août. 1829. p. 83. Bulletin d. Scienc. technol. März 1830. S. 215. (Es scheint, daß man diese thierische Kohle aus mehreren in so vieler Hinsicht schädlichen Insecten auf dieselbe Weise wird bereiten können. Wenn der Bauer wissen wird, daß Fabrikanten ihm für das Pfund Käfer und Würmer auch nur 1 kr. geben, wird er sie centnerweise damit versehen können, wird seinem Obst- und Küchengarten und Krautaker durch fleißigere Reinigung von Insecten noch mehr nüzen, als durch das Geld, das er aus dem Verkaufe der Insecten gewinnt, und wird die kostbaren Knochen [den besten Dünger!] seinen Feldern erhalten helfen.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: