Titel: Zustand der akerbauenden Classe in N. Amerika. (Ver. Staat.)
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 37, Nr. CXXVIII./Miszelle 33 (S. 474–475)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj037/mi037123_33
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Zustand der akerbauenden Classe in N. Amerika. (Ver. Staat.)

Ein Rob. Chambers, aus der Gegend von Canterbury, wanderte vor einiger Zeit nach N. Amerika aus, wo er zu Balston, ungefähr 173 Meilen von N. York, bei einem Pachter für 9 Dollars Monatlohn im Dienste ist. Er läßt nun sein Weib und seine Kinder kommen, und ladet alle seine Freunde ein sich in Nordamerika niederzulassen, wo sie sich bei den Pächtern monatlich sicher 8–12 Dollars Lohn verdienen können. Weizen gilt das Bushel 90 Cents (d.h. 0,57 Wiener Mezen gelten 90/100 eines Laubthalers); Schweinefleisch gilt das Pfd. 4 Cents; Tobak das Pfd. 10 Cents; Cider kostet beinahe gar nichts, die Leute, sagt er, sind freundlicher und hülfreicher, als in England. – Wenn man bedenkt, daß in diesem Frühjahre 10 Mal so viel Leute aus England nach Nordamerika auswanderten, als im vorigen Jahre, so mag man die Wirkungen solcher Briefe auf das ausgehungerte Volk in England berechnen. (Kent Herlad. Galignani. N. 4774.)

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