Titel: Model zum Abformen von Ornamenten aus Eisen und Schwefel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 38, Nr. XL. (S. 125–126)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj038/ar038040

XL. Model zum Abformen von Ornamenten aus Eisen und Schwefel.

Aus dem Journal des Connaissances usuelles. N. 38. und Repertory of Patent-Inventions. August. 1830. S. 119.

Die Composition, um Abdrüke aus Modeln aus Eisen und Schwefel zu nehmen, besteht aus Leim (Gallerte), Leinöhl und Spanisch-Weiß, welches mit diesen Flüssigkeiten gemengt und abgeknetet wird. Man drükt diese Mischung mittelst einer Schraubenpresse in die Model, und troknet sie zum Gebrauche. Wenn man Abdrüke auf concaven Flächen nehmen will, so wird die Composition noch während sie elastisch und ehe sie troken ist, angewendet. Wenn die Stüke aus über einander oder neben einander stehenden Theilen bestehen, so werden diese durch Bänder in dem Model in der Mitte der Masse befestigt.

Da die Schwefelmodel nicht Zähigkeit genug besizen, um einen |126| starken Druk aushalten zu können, so verfertigt man hierzu Model aus Hammerschlag, den man mit Schwefel zusammenschmilzt. Diese Model sind sehr leicht verfertigt, und kosten weniger, als die aus Kupfer „(cuivre, welches das Repertory durch Messing, brass übersezt).“ Der Hammerschlag wird gepülvert, und in einem leicht auszumittelnden Verhältnisse beigesezt. Die Mischung schmilzt leicht, und nimmt leicht die feinsten Züge des Originales an. Man kann solche Model zu vielen Arbeiten brauchen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: