Titel: Ueber Schläuche an Feuersprizen
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1830, Band 38, Nr. XXII./Miszelle 8 (S. 73)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj038/mi038022_8

Ueber Schläuche an Feuersprizen

theilt Hr. Baddeley eine kleine Notiz im Mech. Mag. N. 365. 7. Aug. S. 394. mit, welche die älteren und gewöhnlichen Verfertigungsweisen derselben sammt ihren Mängeln angibt: sie sind nämlich selten luftdicht. Er empfiehlt mit Recht Hancock's Saugschläuche aus Kautschuk. Für kleinere Feuersprizen empfiehlt er Schläuche aus starkem Canevaß mit folgendem Ueberzuge, den Hr. Anderson an d. k. Werfte zu Portsmouth im XXVI. Bd. der Trans. of the Society of Arts. S. 135. beschrieben hat. Man reibt 95 Pfd. engl. Ocher mit gekochtem Leinöhle ab, sezt 16 Pfd. schwarzen Anstrich (black paint) zu, und mengt diese Mischung mit Einem Pfd. Seife in 6 Pinten Wasser am Feuer aufgelöst noch während diese Auflösung heiß ist. Diese Mischung wird dann auf den trokenen Canevaß so steif als möglich mittelst eines Pinsels so aufgetragen, daß die Oberfläche vollkommen glatt wird. Am folgenden oder noch besser am dritten Tage trägt man eine zweite Lage dieser Composition, aber ohne Seife, auf, und nachdem diese vollkommen troken geworden ist, überzieht man am folgenden oder dritten Tage den Canevaß mit dem schwarzen Anstriche auf die gewöhnliche Weise. Ein solcher Canevaß ist biegsam, wasserdicht und dauerhaft, und der Anstrich schält sich nicht ab, wenn anders der Schlauch nicht stark genug gebogen wird.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: