Titel: Lenormand, über künstliche Stroharbeiten.
Autor: Lenormand, Louis Sébastien
Fundstelle: 1831, Band 39, Nr. LXXXIV. (S. 298–317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj039/ar039084

LXXXIV. Ueber künstliche Stroharbeiten von Seb. Lenormand, Professor der Technologie in Paris.

Aus dem Dictionnaire technologique Bd. XV. S. 133.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Ich will mich hier nicht darauf einlassen, den Ursprung der Kunstwerke aus Stroh zu ermitteln; bekanntlich beschäftigten sich die Priester der Thebaide damit und verfertigten daraus Matten, worauf sie schliefen und die ihnen auch oft als Kleidungsstüke dienten. Die Reisenden

haben uns aus China und Amerika Arbeiten derselben Art mitgebracht, die von den Eingebornen des Landes mit vieler Zartheit und Reinlichkeit ausgeführt waren; man bewahrt deren eine Menge in den Kunstcabinetten auf; die Zeit der Entstehung dieser Kunst in diesen verschiedenen Ländern kennt man jedoch nicht. Alles was aber in dieser Art bei diesen Völkern geschah, liegt innerhalb der Gränzen der Kunst des Mattenmachers; die Kunst hingegen, welche wir jezt beschreiben wollen, ist davon sehr verschieden. Sie besteht darin das Stroh zu färben, es in Gestalt mehr oder weniger großer Blätter zu bringen, es nach dem Dessin, welches man hervorbringen will, auszuschneiden und das gebildete Dessin zu formen (modeln), so daß es sich en basrelief darstellt. Diese Kunst wurde noch nie beschrieben, nur wenige Leute kennen sie und die Arbeiten, welche aus den Händen geschmakvoller Künstler hervorgehen, erfreuen alle diejenigen, welche sie untersuchen. Vor Zerstörung der Mönchsklöster sah man die Carthäuser in Arbeiten dieser Art sich auszeichnen. Ein Künstler, welcher diese Fabrikation bei einem solchen Mönche erlernt hatte, hat mich darin unterrichtet und ich bin vielleicht heute zu Tage der einzige, der sie gründlich versteht; ich will, damit diese Kunst nicht verloren geht, in alle nöthigen Details eingehen.

Ueber die Auswahl der Halme und ihre Zubereitung.

Zu Arbeiten dieser Art ist das Stroh von allen Getreidearten nicht gleich geeignet; man muß dasjenige auswählen, welches gewöhnlich das weißeste und dünnste ist und dessen Halm den größten Durchmesser hat und am längsten ist. Die zweizeilige Gerste (Sommergerste, hordeum distichon, L.) besizt alle erwünschten Eigenschaften; sie unterscheidet sich von der Wintergerste dadurch, daß ihre Aehre platt und |299| lang ist und nur zwei Reihen Körner hat; ihr Bart und der Stängel fühlen sich hart an.

Gegen die Zeit der Erndte und wenn sich die Aehre gebildet hat, besucht man die damit besäeten Felder, wählt dasjenige aus, welches die schönsten Halme zeigt, und wenn sie gelb geworden sind, schneidet man einige davon mit einer Scheere an der Erde ab, reinigt sie von ihren Blättern und untersucht ob sie keine Fleken haben. Durch Nebel, Regen im Frühjahre bekommen sie oft schwarze Fleken, welche man ihnen unmöglich benehmen kann, und man muß vorzugsweise diejenigen Gegenden aussuchen, welche in dieser Hinsicht am wenigsten gelitten haben. Vor der Erndte benimmt man sich mit dem Eigenthümer, welcher gern so viel abschneiden läßt als man nöthig hat, vorausgesezt daß man ihm die Aehren gibt, die man mit einer Scheere abschneidet. An einem Gebund hat eine Person auf ein ganzes Jahr für ihre Arbeit genug.

Zu Hause sondert man sodann die Halme mittelst einer Scheere ab, schneidet ober und unter jedem Knoten ab, und wirft die Knoten, die Hülsen und den ganz kleinen oberen Halm, dessen Durchmesser zu klein ist, weg. Die schönsten Halme sind diejenigen, welche 15 bis 20 Centimeter Länge, die Dike einer Schreibfeder, keine Fleken haben und dünn sind.

Nachdem man alles Unnüze von den Halmen abgesondert hat, theilt man sie nach ihrer Länge ab und verwahrt sie in abgetheilten Kästchen; ich will hier sogleich bemerken, daß man oft Röhren von fünf bis sechs Centimeter Länge brauchen kann.

Ueber das Bleichen des Strohes.

Nachdem das Stroh abgetheilt ist, muß man es bleichen, besonders das für zarte Farben bestimmte, denn man erhält hier wie bei dem Färben der Zeuge nur dann schöne Farben in ihrer ganzen Reinheit, wenn die zu färbenden Gegenstände fast vollkommen weiß sind. Obgleich das Stroh gewöhnlich gelblich ist, so kann man es doch leicht schön weiß machen. Hierzu wendet man den flüssigen Chlorkalk an und verfährt auf eine ähnliche Weise wie bei den Zeugen; das Bleichen erfolgt aber schneller als bei jenen und ist leichter als bei Baumwollenzeugen.124)

Alle diese Vorsichtsmaßregeln sind jedoch nur bei sehr zarten Farben, wie Hellroth, der Hautfarbe (Incarnat), dem zarten Lilas, dem |300| Zeisiggelb, dem Himmelblau u.s.w. erforderlich. Für andere weniger zarte Farben bedient man sich des Schwefelns.

Ueber das Schwefeln. Der gebräuchlichste Apparat ist ein Faß, welches wenigstens einen Meter (3 Fuß) hoch und dessen Boden und Dekel herausgenommen ist; man stellt es gerade auf; 15 bis 16 Centimeter vom oberen Rande nagelt man drei oder vier Brettchen an, welche bestimmt sind einen Zirkel zu stüzen, auf welchem man ein Nez ausbreitet, dessen Maschen ungefähr 3 Centimeter in der Ausdehnung haben. Man legt immer eine kleine Hand voll Strohhalme auf dieses Nez und kreuzt sie in allen Richtungen. Das Faß bedekt man mit einem Dekel, welcher nach Art der Tabatieren hineinpaßt und dessen Umfang mit aufgenagelten Sahlbändern umhüllt ist, so daß er die Oeffnung luftdicht verschließt. Man bedekt das Ganze sodann mit einer wollenen Deke. Ehe man die Brettchen annagelt, darf man nicht vergessen über die ganze innere Fläche des Fasses Papier zu kleistern, damit alle Rize, welche sich bilden und das schweflichsaure Gas entweichen lassen könnten, versperrt werden.

Nachdem Alles so hergerichtet ist, stellt man unter das Faß ein Beken voll glühender Kohlen und darauf ein eisernes Gefäß, worin man gepulverten Schwefel ausbreitet. Der Schwefel erhizt sich, entzündet sich, es wird schweflichsaures Gas entbunden, welches den Hohlraum des Fasses ausfüllt und das Stroh bleicht sich. Drei oder vier Stunden reichen zu dieser Operation hin. Man darf nicht zu viel Schwefel nehmen und muß ihn gut ausbreiten; denn wenn er in zu großer Menge vorhanden, besonders aber wenn er an einigen Stellen aufgehäuft ist, so bildet sich eine zu hohe Flamme und das Stroh erhält eine ihm unbenehmbare schwarze Farbe. Man muß diese Operation in freier Luft vornehmen. Wenn man kein schweflichsaures Gas mehr riecht, dekt man das Faß auf und nimmt das Stroh heraus, welches nun zum Färben geeignet ist.

Zubereitung des Strohes vor dem Färben.

Gewisse Farben nimmt das Stroh nur dann gut an, wenn es geöffnet worden ist. Diese Operation war früher sehr langwierig, ich habe sie aber durch ein Instrument von meiner Erfindung bedeutend abgekürzt.

Wenn man die Halme in vollkommen trokenem Zustande zu öffnen suchen würde, so könnte man niemals damit zu Ende kommen, sie würden brechen und wären dann unbrauchbar. Man muß sie über Nacht auf dem Pflaster eines Zimmers im Erdgeschoß liegen lassen: die Kühle des Pflasters ertheilt ihnen die Feuchtigkeit, welche nöthig ist, damit man sie leicht öffnen, zurichten und abplatten kann.

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Ehemals bediente man sich einer hölzernen Spindel A (Fig. 1. Tab. V.); man faßte den Strohhalm mit der linken Hand, stekte die Spindel in das Ende und verursachte ihn neigend, einen Riß welchen man bis zum anderen Ende fortführte, indem man die Spindel in der Richtung des Risses schnell fortstieß. Man breitete sodann den Halm über der Spindel aus und glättete ihn mit dem Polirwerkzeug Fig. 2. Man machte ihn endlich ganz platt, indem man seine glatte Seite auf einer sehr glatten starken Platte von Apfelbaumholz rieb. Diese Operation, welche man mit jedem Strohhalm wiederholen mußte, war, wie man sieht, sehr langwierig und langweilig. Das Polirwerkzeug zeigt B von der Seite und C von vorne. Ich habe diesem Verfahren folgendes substituirt:

Fig. 3. zeigt die Plättmühle zum Schlizen, Oeffnen und Glätten des Strohes. Auf einer rechtwinkeligen Platte aus Apfelbaumholz A, von 20 Centimeter Breite und 15 Länge fugt man mit Zapfen und Fugen zwei starke Wangen B, B, zusammen, welche oben durch die Querwange C verbunden sind. Zwischen diesen Wangen sind die beiden Cylinder D, E, angebracht, welche man vollkommen in Fig. 4. sieht, wo die Plattmühle von hinten dargestellt ist.

Fig. 5. zeigt die Wangen von der Seite, damit man den Vorsprung a dabei sehen kann, auf dem das Querstük b ruht, auf welchem durch zwei Schrauben das wichtige Stük befestigt ist, welches dazu dient den Halm zu öffnen und ihn zwischen die Cylinder der Plättmühle zu richten. Dieses Querstük ist durch seine beiden Enden auf den Vorsprüngen der beiden Wangen befestigt, und wird darauf durch die beiden hölzernen Schrauben, welche man in b Fig. 3. sieht, festgehalten. Man sieht in der Wange Fig. 5. einen länglichen Einschnitt c, welcher die beiden Zapfen der Cylinder aufnimmt, wovon der untere auf einem zugerundeten Einschnitt ruht und ein Kißchen d über sich hat, welches durch die Schraube f gedrükt wird, damit der obere Cylinder stark genug auf den Halm drükt, um ihn auszubreiten. Man sieht diese beiden Schrauben in Fig. 3.

Das Querstük b trägt in seiner Mitte ein Stük g, welches durch zwei hölzerne Schrauben auf ihm befestigt ist und den vorspringenden Schnepfenschnabel h trägt, welchen man in Fig. 6 und 7. auf seinen beiden Seiten sieht. Fig. 6. zeigt ihn von oben so wie ihn Fig. 3. darstellt; in Fig. 7. ist er von unten vorgestellt, wodurch seine Einrichtung ganz deutlich wird. Der vorspringende Schnabel h ist oben schneidend, unten zugerundet und erweitert sich immer mehr, damit man den Halm in dem Maße als er sich breit drükt, dirigiren und ihn in seiner vollständigen Ausbreitung zwischen die Cylinder bringen kann.

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Die Verfahrungsweise ist nun folgende: Man nimmt das feuchte Stroh mit der linken Hand, läßt den Schnepfenschnabel in den Halm gehen und treibt ihn vorwärts; der Halm spaltet sich und man fährt fort zu stoßen bis man beim Umdrehen der Kurbel G spürt, daß er zwischen die Cylinder gelangt ist. Man läßt sodann den Halm aus und fährt fort die Kurbel zu drehen bis er ganz durchgezogen ist, worauf er ganz offen und platt hinter der Plättmühle herabfällt. Man kann auf diese Art zehntausend Halme in einem Tage zubereiten, während man früher nur ungefähr hundert zurichten konnte. Die so vorbereiteten Halme sind nun zum Färben geeignet.

Verfahren um die Halme zu färben.

Blau. Man bringt eine Unze (30 Grammen) gepulverten guten Guatimala-Indigo in ein Arzneiglas, stellt es auf ein Sandbad, und gießt 2 Unzen (60 Grammen) käufliche Schwefelsäure zu. Sobald das Aufbrausen aufgehört hat, sezt man noch 15 Grammen gute Potasche zu. Man läßt das Ganze vier und zwanzig Stunden digeriren.125)

Dieß ist die Composition, womit man das Blau in seinen verschiedenen Nüancen färbt. Zu diesem Ende sezt man einen Kessel mit so viel Wasser als nöthig ist, um die zu färbenden Halme gut einzutauchen, auf das Feuer; wenn das Wasser siedet, sezt man vermittelst eines mit einem Stiele versehenen hölzernen Löffels in kleinen Portionen von dem bereiteten schwefelsauren Indigo so lange zu, bis man die gewünschte Nüance erhalten hat. Alsdann nimmt man den Kessel vom Feuer und wirft die Halme hinein, welche nicht geöffnet worden sind. Man hält die Halme eingetaucht und wenn sie die verlangte Nüance erhalten haben, nimmt man sie heraus, wäscht sie in kaltem Wasser aus und troknet sie.

Himmelblau (Azur). Für diese zarte Farbe müssen die Halme geöffnet seyn; man bringt sie in Schichten, welche sich kreuzen, in ein glasirtes vierekiges irdenes Gefäß. Man nimmt sodann von der oben zurükgebliebenen blauen Farbe einen Theil und versezt ihn unter Umrühren |303| so lange mit warmem Wasser, bis man die Nüance erhalten hat: sobald dieses Bad siedet, gießt man es in das irdene Gefäß über die Halme, welche man durch Holzstüke, die gegen die Seitenwände drüken, immer eingetaucht zu bleiben zwingt. Wenn sie die Farbe angenommen haben, wäscht man sie aus und troknet sie.

Gelb. Diese Farbe bereitet man mit gepulverter terra merita (Curcuma), welche man so lange in Wasser siedet, bis man die gewünschte Nüance erhalten hat, alsdann wirft man die nicht geöffneten Halme hinein und läßt kochen bis die Farbe genügt, wobei man übrigens wie beim Blau verfährt.

Mit dem Rükstande färbt man ein helleres Gelb; dieses Gelb taucht man sodann in ein mehr oder weniger dunkles, blaues Bad, wodurch man Grün von verschiedenen Nüancen erhält.

Roth. Zu dieser Farbe und allen ihren Nüancen darf man immer nur offene und platt gedrükte Halme anwenden, wie bei dem Himmelblau; man legt sie ebenso in glasirte irdene Gefäße. Zu diesen zarten Farben wählt man die schönsten ungeflekten Halme. Das Färbebad wird folgendermaßen bereitet:

Man verschafft sich bei den Kaufleuten, welche mit gefärbtem Wollengarn handeln, einige Stränge von grobem wollenen rothgefärbtem Garn, deren Farbe sich der Scharlachfarbe nähert und kocht sie einige Minuten lang in Wasser, worin etwas Alaun aufgelöst ist: die Wolle gibt fast alle ihre Farbe dem Wasser ab, und wenn man die verlangte Nüance erhalten hat, gießt man das Bad über die Halme, welche man so lange eingetaucht läßt, bis die Flüssigkeit kalt ist. Man wäscht nicht aus, sondern troknet sie so, wie sie herauskommen.

In Ermangelung solcher Wolle kann man mit Cochenille nach der bei der Seide üblichen Methode färben.126)

Das Rosenroth und die Fleischfarben färbt man mit den Rükständen, die man erhizt und siedend auf die Strohhalme gießt, so wie es beim Himmelblau angegeben wurde.

Für das Violett wendet man das Himmelblau an, welches man nach den Nüancen in einem rosenrothen Bade färbt.

Um Lilas zu erhalten, färbt man zuerst Himmelblau und dann Fleischfarben.

Verschiedene Nüancen von Roth kann man sowohl mit Brasilienholz als mit Orseille nach dem bei Zeugen üblichen Verfahren färben.

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Um Braun von verschiedenen Nüancen zu erhalten, färbt man zuerst grün, dann gelb, dann roth und zulezt in einem Bad von Campechenholz.

Schwarz erhält man, indem man zuerst ein Bad von Galläpfelextract, dann von holzsaurem Eisen und zulezt ein Bad von Campecheholz anwendet.

Ueber das Aufpappen der Halme.

Die Halme mögen nun gebleicht oder geschwefelt, gefärbt oder mit ihrer natürlichen Farbe begabt seyn, so wendet man sie nie an ohne sie neuerdings geglättet, gerade gerichtet und einen neben den anderen auf Blätter von sehr dünnem Papier gepappt zu haben.

Gewöhnlich pappt man 15 bis 20 Halme, je nach ihrer Breite, auf Papier neben einander. Man fängt damit an jeden einzeln auszulesen und sie nach ihrer Nüance zu ordnen; es ist nämlich zu bemerken, daß nicht alle Halme gleiche Nüance haben, selbst wenn sie in demselben Bade gefärbt worden sind.

Wenn sie nach der Nüance geordnet sind, richtet man sie gerade. Hiezu breitet man den Halm auf der glatten Seite auf einer sehr starken und gleichförmigen Platte von Apfelbaumholz aus, bedekt ihn mit einem dünnen und ganz geraden eisernen Lineale, so daß nur ein sehr schwacher Strohfaden über den Rand des Lineales hinaussicht, und schneidet diesen Faden vermittelst einer sehr scharfen Klinge ab, welche die Gestalt eines Radiermessers hat und in Fig. 8. abgebildet ist.

Nachdem man jeden Halm auf beiden Seiten gerade gerichtet und deren eine große Menge bereitet hat, schreitet man an das Aufpappen derselben auf Papier mittelst Mehlkleister. Hiezu braucht man eine starke eiserne Presse von der von mir vervollkommneten Construction, welche ich sogleich beschreiben werde. Unter die Tafel, welche die Schraube niederdrüken muß, legt man so viele kleine Platten von Nußbaumholz als sie fassen kann, und zwischen zwei dieser kleinen Platten legt man immer drei oder vier Blätter Papier. Zwischen diese Platten und in das Papier legt man die Blätter, auf welche die Strohhalme aufgepappt sind.

Die Presse, deren Einrichtung Fig. 9. zeigt, ist ganz aus Eisen; sie besteht aus den beiden Wangen A, A, dem Querstük B und den beiden Zapfen C, C, welche alle nur ein einziges Stük ausgeschmiedetem Eisen von 15 Millimeter Dike bilden. Jede Wange ist mit einer doppelten Leiste versehen, wodurch sie sich fest auf den Werktisch stüzt und jede endigt sich in eine Verlängerung D, D, die |305| durch den Werktisch geht und durch Vorstekeisen unter einer eisernen Platte E, welche sie beide verbindet, festgehalten wird.

Die Schraube lauft in ihrer Mutter, welche von dem Querstük F getragen wird, und geht in ein mitten in dem oberen Querstük B angebrachtes Loch; das Ganze wird durch die beiden Strebepfeiler G, G befestigt. Man sieht leicht ein, daß eine Presse von dieser Einrichtung (wobei man auch leicht alle Theile, da keiner verstekt ist, beobachten kann) sehr stark seyn muß.

Der Schraubenkopf ist mit der Platte H verbunden, welche den Druk auf die seiner Wirkung auszusezenden Gegenstände ausübt. Diese Platte berührt mit ihren beiden Enden die Wangen, welche ihr die gehörige Richtung geben, wenn die Schraube auf sie wirkt. Der obere Theil dieses Querstükes hat auf jeder Seite der Schraube die Gestalt einer geneigten Ebene bis zu den Wangen, damit auf seiner ganzen Länge ein gleichförmiger Druk ausgeübt wird.

Unter die Platte H legt man ein Duzend kleiner Tafeln aus Nußbaumholz die 12 Centimeter breit, 10 Centimeter lang und 4 Millimeter dik sind; zwischen zwei derselben legt man einen Bogen Papier von derselben Länge und Breite, nämlich 2 Blätter oder 8 Seiten in 4°, so daß also zwischen zwölf Tafeln eilf Lagen Papier gleichförmig ausgebreitet sind. Endlich legt man auf diese kleinen Tafeln eine Platte von Eichenholz von einem Zoll im Durchmesser und von derselben Länge und Breite wie die kleinen Tafeln. Ihre obere Fläche geht von der Breite der Platte H nach beiden Richtungen in eine geneigte Ebene aus, damit der Druk in ihrer ganzen Ausdehnung gleichförmig ist.

Mit Hülfe dieses Apparates kann man zum Aufpappen des bereits vollkommen zubereiteten Strohes schreiten. Man breitet auf einer ganz glatten Tafel ein Blatt sehr feines Papier von der Größe der herzustellenden Strohtafel aus, überzieht das ganze Blatt vermittelst eines Pinsels mit Mehlkleister und pappt vom Rand des Blattes angefangen einen Halm an den anderen, indem man darauf achtet, daß sie nicht aus der geraden Richtung kommen und keinen leeren Raum zwischen sich lassen. Man überfährt sie sodann mit einem reinen Lappen um sie zu befestigen und den überflüssigen Kleister zu beseitigen und schneidet mit einer guten Scheere nicht nur die Strohenden, welche über das Papier hinausgehen, sondern auch noch einen kleinen Streifen Papier ab. Alsdann bringt man dieses Blatt unter die erste Tafel zwischen die Papierblatter und gibt vermittelst einer Stahlstange einen schwachen Druk mit der Presse, mehr um sie ausgebreitet zu erhalten, als um sie sehr zusammenzudrüken.

Man nimmt sodann das zweite Blatt vor; nachdem die Halme |306| aufgepappt sind, legt man es unter die zweite Tafel zwischen das Papier. Man nimmt das erste Blatt, welches man in die Presse gelegt hat, heraus und trennt es von dem Papier, worauf es aufgepappt ist, was leicht geschehen kann, weil es nicht ganz ausgetroknet ist; man beseitigt dieses Papier zum Troknen und ersezt es durch einen Bogen troknen Papieres. Man legt diese erste Strohtafel in den Bogen Papier zwischen die beiden lezteren Holztafeln und gibt einen Druk mit der Presse.

Auf diese Art fährt man fort, bis man so viele Strohtafeln als die Presse aufnehmen kann, fertig hat. Man legt jede wenigstens Einmal in neues Papier und wenn alles beendigt ist, gibt man einen starken Druk mit der Presse, welche man bis zum andern Tage unberührt läßt. Dann aber nimmt man alle Strohtafeln heraus und bewahrt sie zum Gebrauche in einem großen Buche auf.

Man muß eine vollständige Sammlung von Strohtafeln von allen Farben haben, um bei den vorzunehmenden Arbeiten nicht aufgehalten zu werden.

Verfahren das Stroh zu bearbeiten.

Man verfertigt zweierlei Arten von Stroharbeiten, flache und erhobene (oder vielmehr flacherhobene); der Unterschied zwischen beiden besteht nur in der Art und Weise wie den Dessins die erhobene Manier ertheilt wird; es geschieht dieß durch das Formen (Modeln); die Form macht alles mittelst der Presse. Das Ausschneiden wird immer auf dieselbe Art vorgenommen, daher wir unsere Beschreibung abkürzen können, welche Jedermann deutlich seyn wird, nachdem wir die Werkzeuge, deren man sich bedient, kennen gelehrt haben.

Die Kunstwerke, welche man mit dem Namen Bergames bezeichnet, weil sie die allen Tapeten dieses Namens nachahmen, macht man mittelst kleiner Strohstreifen von verschiedenen Farben, die man nach einer gewissen Ordnung, welche der Geschmak angibt, aneinander pappt; die Ordnung kann sich übrigens auf dieselbe Art wiederholen oder man kann sie nach Belieben abändern.

Man bedient sich nur einer kleinen Anzahl von Werkzeugen zu dieser Arbeit: 1) eines zwei Millimeter diken, drei Centimeter breiten Lineales, welches auf seiner flachen Seite und Kante ganz gerade und gleichförmig ist; 2) einer Lanzette, welche wir bereits beschrieben haben und die in Fig. 8. abgebildet ist; 3) kleiner Zirkel von zwei verschiedenen Dimensionen, welche zu dieser Arbeit hinreichen; die Oeffnung des einen beträgt einen Millimeter, die des andern drei Millimeter. Diese Zirkel, wovon Fig. 10. eine Abbildung ist, macht man mit einem Stük Holz A, welches auf jeder Seite mit einem Einschnitt versehen |307| ist um eine Nadel aufzunehmen, die sodann durch Umwinden derselben mit gutem gewichstem Faden befestigt werden. Man muß von diesen unveränderlichen Zirkeln einen Vorrath für alle Fälle haben.

Als Beispiel wähle ich hier die Verfertigung einer hübschen Bergame, welche man nach Belieben abändern kann.

Erste Strohtafel. Man pappt die Streifen in folgender Ordnung und nach den angegebenen Breiten.

1 blauer von einem Millimeter (Breite); – 1 weißer, – 1 blauer, – 1 gelber, 1 schwarzer und 4 himmelblaue (azurne), jeder von 3 Millimeter; – 1 grüner von Einem Millimeter; – 1 himmelblauer, – 1 grüner, – 1 gelber, – 1 rother, – 4 himmelblaue, alle von 3 Millimeter; – 1 schwarzer von Einem Millimeter, – 1 himmelblauer, – 1 schwarzer, – 1 gelber, – 1 blauer, – 4 himmelblaue, alle von 3 Millimeter. Man hat hier drei besondere Reihen, wovon jede mit einem schmalen Streifen anfängt. Wenn die Tafel noch nicht voll ist, so kann man die Reihen wieder anfangen oder diejenige auswählen, welche am besten gefällt; man muß aber immer eine ganze Reihe nehmen.

So gut die Lanzette auch geschärft seyn mag, so ist doch ein wichtiger Umstand zu berüksichtigen, wenn man die Streifen abschneidet, besonders aber wenn man sie nebeneinander pappt. Die Seite der Lanzette, welche sich gegen das Lineal stüzt, schneidet die Strohtafel sehr vertikal, aber die entgegengesezte Seite drükt die Oberfläche des Strohes etwas hinab. Man muß diese Streifen, wenn man sie nebeneinander pappt, in dieselben Richtungen legen, welche sie hatten, ehe man sie zuschnitt, das heißt die geneigte Seite gegen die vertikale. Wenn man dieß beobachtet, so zeigt die neue Tafel, wenn sie aus der Presse herauskommt, eine vollkommen gleichförmige Oberfläche und es ist kein leerer Raum zwischen den Halmen mehr, was nicht der Fall seyn würde, wenn man sie ohne diese Vorsicht aufgepappt hätte.

Die Tafel, welche wir so eben verfertigt haben, ist noch nicht, was man Bergame nennt, sondern nur die Vorbereitung dazu. Da das Stroh bereits auf zwei Papierblätter gepappt ist, und noch einmal auf eine andere Fläche gepappt wird, so sieht man wohl ein, daß wir nicht ohne Grund vorschrieben, sehr dünnes Papier anzuwenden. Um die Bergame zu vollenden, schneidet man die ganze Tafel, welche wir so eben aus der Presse herauskommen sahen, in kleine Einen Millimeter breite Streifen; sie sind alle gleich. Man pappt sie sodann einen nach dem anderen auf Papier, wobei man die beim Aufpappen der ersten Tafel angegebenen Vorsichtsmaßregeln befolgt und sich bloß nach einem der schmalen Streifen richtet, indem man sie |308| um einen halben Millimeter steigen und fallen, das heißt indem man sie von der geraden Linie um eben diese Entfernung, mehr oder weniger zur Rechten oder zur Linken, nach Belieben abweichen läßt. Dadurch beschreiben die Farben Sparren, welche die Bergame bilden. Fig. 11. gibt davon eine Vorstellung.

Wir wollen uns nun mit Arbeiten dieser Art nicht mehr länger aufhalten und zu mehr bewunderungswürdigen übergehen. Ehe wir diese beschreiben, müssen wir aber die nöthigen Werkzeuge kennen lehren.

1) Vor Allem muß man das Dessin haben, welches man ausführen will. Es muß auf starkem Papier aufgezeichnet seyn; die Striche müssen mit einer Rabenfeder und mit Regelmäßigkeit ausgeführt seyn; man wird davon bald den Grund einsehen, so wie die eigenthümliche Weise diese Dessins zu verbinden.

Man mag nun die Absicht haben, daß die auszuführende Zeichnung flach bleiben soll, wie ein getuschter Gegenstand auf einem Grund von weißem Papiere, oder sie erhaben machen wollen, nachdem der Gegenstand vollendet ist, so bearbeitet man sie auf dieselbe Art, mit dem einzigen Unterschiede, daß man nicht nöthig hat den Gegenstand zu zeichnen wenn er erhaben gemacht werden soll, weil man alsdann Formen hat, welche eine Zeichnung unnüz machen.

Die Formen (Mödel) sind von Horn und hohl; sie haben auf ihrem Rande messingene Spizen, welche als Zeichen dienen. Diese Mödel sind mit einem Kissen bedekt, welches aus mehreren Stüken Pappendekel (Kartenpapier) besteht, die bis zu einer Dike von 5 bis 6 Millimeter aufeinander geleimt sind. Diese Kissen sind der Gegenabdruk des Horns und führen die Zeichen der Stifte. Zwischen das Kissen und das Horn bringt man die Strohtafel und unterzieht sie der Presse um sie zu formen.

Fig. 12. zeigt eine hohle Form von Horn; Fig. 13. zeigt deren Kissen in erhabener Manier. Wenn man auf der Form ein Dessin nehmen will, um es in Stroh auszuführen, so verfährt man folgendermaßen: man nimmt ein Stük starkes Papier von der Größe der Form (wir nehmen an es sey die in Fig. 12. abgebildete); man legt das Papier darauf, befestigt es auf derselben durch die Spizen a, a, a, befeuchtet es, indem man schnell mit der feuchten Zunge darüber fährt, bedekt es mit seinem Kissen s. Fig. 13.) und bringt es unter die Presse zwischen zwei Eisenplatten; man sezt es einem starken Druk aus, und nach Verlauf von mehr oder weniger als einer Stunde, wo das Papier sodann ganz troken ist, schraubt man die Presse auf und nimmt das Papier heraus, welches man nach der Form in erhabener Manier dessinirt findet. Fig. 14. ist ein Bild dieses Dessins.

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Es handelt sich jezt darum, dieses Dessin auszuschneiden und daher muß man die Strohtafeln hiezu aneinander reihen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die vier Farben, roth, gelb, grün und himmelblau (azur) die angenehmsten Böden (Gründe) geben. Man entscheidet sich zuerst auf welchem Boden man das natürliche Dessin anbringen will, das heißt dasjenige, welches die grünen Stiele und die rothen und gelben Blumen darstellt. Es muß entweder der gelbe oder der himmelblaue seyn: wir wollen annehmen es sey der leztere. Man reiht nun die Strohtafeln in folgender Ordnung, von 4 zu 4, aneinander: himmelblau, grün, gelb und roth; dieß bildet eine Reihe. Man legt 3 oder 4 Reihen aufeinander, denn man kann bis zu 16 Blättern ausschneiden. Da die Strohstreifen leicht übereinander weggleiten, so hätte man viele Mühe sie aufeinander zu richten, wenn man sich nicht Führer machen würde: dabei verfährt man folgendermaßen: Man wählt eine Platte von wohl zugerichtetem und ganz gleichförmigem Apfelbaumholz, treibt am Rande zwei Steknadeln ein, so daß deren Entfernung kleiner als die Länge der zu bearbeitenden Strohtafel ist, und oben rechtwinklich mit der unteren Nadel eine andere, deren Entfernung von der ersteren weniger beträgt als die Breite eben dieser Strohtafel. Alsdann legt man zwischen diese drei Nadeln die kleinen Strohtafeln eine nach der anderen, aber in einer Ordnung, welche die umgekehrte der obigen ist und hält sie mit den Fingern der linken Hand fest. Auf dieselbe Art legt man das durch die Form auf starkem Papier erhaltene Dessin, welches Fig. 14. zeigt, darauf. Man sticht durch die ganze Dike mit einer mit einem Stiele versehenen Nähnadel, befestigt das Ganze mit einer Steknadel, welche man in die Platte eintreibt und drükt den über sie vorspringenden Theil nieder, damit sie recht fest wird. Man bringt in der ganzen Länge und auf allen Rändern der Oberfläche so viele von diesen Spizen an als nöthig ist, damit nichts von der Stelle verrükt wird.

Nachdem alles dieses vorbereitet ist, treibt man nach und nach in alle Umrisse des Dessins den Ausschneider ein, aber möglichst senkrecht, damit keine sogenannten Zähne entstehen. Es ist dieß der schwierigste Theil der Arbeit, wozu eine lange Uebung erfordert wird.

Der Ausschneider Fig. 15. ist nichts als eine gute Nähnadel, welche mit ihrer Spize in einem Heft von weißem Holze stekt und deren Oehr abgebrochen wurde. Man schleift sie auf beiden Seiten auf einem Schleifsteine flach und bildet so daraus eine Art Meißel, welchen man vollkommen schneidend macht, indem man ihn vorsichtig auf einem guten Oehlsteine abzieht. Man muß mehrere Ausschneider von verschiedenen Breiten, so wie mehrere ausgezogene Spizen zum Einstechen |310| der Nadeln und auch kleine Hohlmeißel haben, um auf Einmal die Umrisse der Blumen machen zu können. Mit diesen Hohlmeißeln schneidet man die Zeichen aus und mit diesen muß man auch immer den Anfang machen, denn wenn man sie zufälliger Weise vergessen und es vor dem Losmachen der Ausschnitte nicht bemerken würde, so wäre die ganze Arbeit verloren, weil man sie dann nicht mehr mit den Theilen der Form zusammentreffen machen könnte wenn man sie formen wollte. Den Ausschneider stekt man von Zeit zu Zeit in ein Stük Seife, damit er leicht in das Stroh eindringt.

Nachdem das Ausschneiden gänzlich beendigt ist und die Zeichen ausgeschnitten sind, richtet man das Ende der Steknadeln wieder gerade und nimmt selbst die meisten weg, indem man bloß zwei entgegengesezte um das Ganze festzuhalten steken läßt; das Papier, welches als Dessin diente, entfernt man jezt und kann es selbst wegwerfen; man nimmt das Werkzeug zum Nüanciren, den Nüancirer Fig. 16., welcher nichts als ein dreiekiges und sehr zugespiztes Werkzeug von Stahl ist; es ist mit einem Stük abgedrehten Buchsbaumholzes gestielt und hat an seinem anderen Ende eine runde und ebene Oberfläche wie ein Petschaft; man macht mit der Spize alle Stüke des Dessins, eines nach dem anderen, los und reiht sie auf einer recht gleichförmigen Platte beiläufig auf dieselbe Art aneinander wie sie auf dem Ausschnitt waren und endlich trennt man davon den Boden. Nach der Ordnung, welche wir den Strohtafeln gaben, haben wir zuerst die himmelblauen Stüke weggenommen; wir machen davon eben so viele Stüke von Grün, welche wir daneben legen, dann die gelben und endlich die rothen.

Man überstreicht ein Papier, welches groß genug ist um die vier Ausschnitte zu vereinigen, mit Mehlkleister und bringt den himmelblauen Boden darauf, auf welchem man mit der Spize des Nüancirers die grünen Stiele an der ihnen bestimmten Stelle auflegt: man macht die große Nelke roth, die kleine gelb, die Knospe zur Seite dieser lezteren roth, so wie auch die Knospe, welche unter der großen Nelke ist und endlich die andere Knospe gelb. Man befestigt das Ganze, indem man den Nüancirer, welcher zur Uebertragung der Blumen diente, umkehrt und mit dem flachen Theil des Werkzeuges ausdrükt. Man nüancirt auf das Roth, indem man das Gelb an die Stelle des Grün, das Himmelblau an die Stelle des Roth und das Grün an die Stelle des Gelb bringt. Auf dem gelben Boden nüancirt man, indem man das Roth an die Stelle des Grün, das Grün an die Stelle des Roth, das Himmelblau an die Stelle des Gelb immer in Vergleich mit dem zuerst nüancirten bringt. Alsdann hat man auf dem grünen Boden nur noch das Himmelblau für die Stiele, das Gelb für die drei rothen |311| Blumen des ersteren und das Roth für die beiden lezteren Blumen eben desselben anzubringen. Man bringt diese Tafel zwischen zwei Blätter Papier und legt sie in ein Foliobuch, auf welches man sich sezt.

Man verfährt eben so mit den drei anderen Reihen und wenn die lezte eine halbe Stunde in dem Buche zusammengedrükt geblieben ist, nimmt man sie aus dem Papiere, welches jede Tafel umhüllte, bringt sie zwischen troknes Papier und sodann unter die Presse, wobei man eben so verfährt, wie ich es vorschrieb, als es sich darum handelte, die Halme aneinander zu pappen, um daraus Tafeln zu verfertigen. Man verfertigt die Enden der Futterale auf dieselbe Art.

Um diese kleinen Tafeln zu formen, hat man acht ähnliche Formen; man bringt in jede ein nüancirtes Dessin. Man öffnet die Zeichen mit einer Spize, legt sie genau auf die messingenen Spizen, bedekt sie mit dem Kissen und richtet sie in einer eigends hiezu gemachten Eisenblechbüchse genau aufeinander; damit sie sich nicht verrüken, stellt man diese Büchse auf eine etwas dike Eisenplatte, legt auf das obere Kissen eine andere Eisenplatte, sezt sie einem starken Druk unter der Presse aus und läßt sie unter derselben troknen. Ehe man jedes Dessin mit dem Kissen bedekt, befeuchtet man mit der feuchten Zunge die Rükseite dieses Dessins, was nie vergessen werden darf.

Wir werden hier nicht das Verfahren beschreiben, wie man das Futteral (Etui) macht, welches von Pappendekel ist und keine Schwierigkeiten darbietet; es gehört dieser Gegenstand zur Kunst der Personen, welche Arbeiten aus Pappendekel verfertigen, obgleich ihn der Stroharbeiter macht. Man bediene sich hiezu eines Pappendekels (Kartenpapiers), wie man ihn für die Rüken der Spielkarten verfertigt (Cartiers) und den man mehr oder weniger dik macht, je nach dem Gegenstande wozu er bestimmt ist; zum Stok (Seele) des Futterales bedient man sich eines aus sechs Blättern Papier gebildeten Pappendekels, zum Ueberzug und zum Dekel eines aus zehn Blättern bestehenden Pappendekels. Alles dieses pappt man mit Mehlkleister auf eiförmige Formen aus Nußbaumholz. Die Enden des Gerippes verklebt man mit dikem arabischem Gummi.

Es handelt sich nun bloß noch darum, die erhobene Arbeit, welche wir vollendet haben, auf dem Gerippe anzubringen. Man löst eine oder zwei Unzen arabisches Gummi in möglichst wenig reinem Wasser auf, und macht aus sehr dünnem Kartenpapier Muster, so lang als die Stüke, welche sowohl den Boden als den Dekel des Futterales bedeken müssen, wobei man oben und unten an jedem Stüke einen Vorsprung von 2 oder 3 Millimeter läßt, um daselbst die Streifen |312| anzubringen. Die beiden Ränder dieser Muster müssen möglichst parallel seyn.

Nachdem man den Dekel vom Boden um 3 oder 4 Millimeter getrennt hat, bezeichnet man mit einem Zirkel (Fig. 10.) von 2 Millimeter Oeffnung auf dem Dekel und auf dem Boden zwei Punkte, welche einander gegenüber stehen und 2 Millimeter vom Rande entfernt sind; man bereitet die acht Stüke von einer der Reihen, welche vier Futterale bedeken müssen; man überzieht sie mit hinreichend dikem Gummi und fängt mit einem der Böden an, dessen obere Fläche man mit den zwei Punkten, die man auf dem Gerippe bezeichnet hat, zusammentreffen macht. Man verbindet das Ganze fest mit einem breiten und feinen Leinenband und geht dann an ein zweites, hierauf an ein drittes, endlich an ein viertes. Während dieser Zeit troknet das Gummi hinreichend ein, damit die Tafel des ersteren nicht aus ihrer Lage kommen kann. Man nimmt das erste wieder vor, windet das Leinenband ab, und sezt die zweite Tafel eben so auf; man verbindet neuerdings, bis man die zweite Tafel auf das vierte gebracht hat. Man nimmt das erste wieder vor, um auf dessen Dekel eine der Tafeln anzubringen und fängt endlich die Reihe wieder an, um auf dieselbe Art die zweite Tafel auf dem Dekel anzubringen, und immer in derselben Ordnung. Bei dieser lezteren Operation wikelt man das Leinenband sehr fest um und läßt troknen.

Man verfährt auf dieselbe Art mit einer anderen Reihe von vier Futteralen und so fort, bis man den ganzen Ausschnitt beendigt hat, welcher sechzehn Futterale bildet, was man eine Abtheilung (partage) nennt.

Wenn man mit Aufmerksamkeit gearbeitet hat, so müssen alle für die Streifen bestimmten leeren Räume gleichförmig vertheilt seyn, 2 Millimeter am Halse, sowohl auf dem Dekel als unter demselben und 3 Millimeter an den beiden Enden.

Es handelt sich nun darum, Plaz für die Streifen zu machen, welche man auf beiden Seiten längs des Futterales anbringen muß. Man bringt es daher von der Seite zwischen zwei sehr dike Leisten, wovon einer auf der Tafel durch hölzerne Nägel und Kleister befestigt ist; der zweite ist zur Seite durch einen hölzernen Nagel befestigt, worauf er sich wie auf einem Centrum drehen kann. Zwischen diese beiden Leisten wird das Futteral eingezwängt und man befestigt es in dieser Lage durch ein Stük Kork, damit es nicht von der Stelle weichen kann. Alsdann bezeichnet man mit einem Zirkel, der eine hinreichende Weite, aber die möglichst kleinste hat, von zwei Millimeter, wenn dieß nichts verhindert, zwei Punkte oben und unten, und schneidet vermittelst des eisernen Lineales und einer guten Lanzette das Strohstük bis |313| auf den Pappendekel durch. Diese beiden kleinen Streifen sind leicht zu beseitigen.

Wenn alle Futterale so zubereitet sind, fängt man an Streifen auf denselben aufzupappen. Diese Streifen schneidet man aus einer Strohtafel vermittelst des eisernen Lineales und einer Lanzette, nachdem man mit einem Zirkel ihre erforderliche Breite genommen hat. Man leimt sie mit hinreichend dikem Gummi, befestigt sie in ihrer Lage, indem man sie mit dem Glättbein Fig. 2. überfährt und läßt sie ganz austroknen.

Nach dem Troknen schneidet man mit einer Lanzette diese Streifen in der Höhe der Gegenstände ab, damit der Plaz für die anderen Streifen, welche die Kreise oben und unten und am Halse des Futterales bilden müssen, frei bleibt.

Ehe man diese Kreise anbringt, muß man die Enden verpappen. Diese Enden sind kleine rechtwinkeliche Tafeln: man verpappt sie mit Gummi und legt sie so, daß das auf ihnen befindliche Dessin genau in der Mitte ist; man drükt sie gegen die flache Hand, wodurch das Ueberflüssige über die Ränder herabgedrükt und hinreichend befestigt wird. Wenn das Gummi troken genug ist, schneidet man das Ueberflüssige mit einer kleinen Schere ab und befestigt die Ränder, indem man mit dem Glattbein darauf drükt.

Man kann alsdann die Streifen anbringen, welche man auf dieselbe Art wie die übrigen ausschneidet und auf ähnliche Weise befestigt. Man schneidet die beiden Enden auf Einmal mit einer Lanzette aus, und zwar rautenförmig, wodurch das Gefüge hinreichend verstekt wird.

Wenn das Ganze vollkommen troken ist, puzt man es mit einer reinen Leinewand, die man mit etwas Speichel schwach befeuchtet, um das überschüssige Gummi, welches sich immer auf der Oberfläche des Strohes festsezt, zu beseitigen. Man drükt alle Winkel nieder, indem man mit einem elfenbeinernen Glättwerkzeug oder einem mit Holz gestielten Wolfszahn darüber fährt; man bedient sich auch nach Umständen eines Eberzahnes, welcher eben so gestielt ist.

Nach diesem Beispiel kann man sich eine Vorstellung machen, wie alle Stroharbeiten ausgeführt werden, denn man verfährt immer auf dieselbe Art; man muß nur Geschmak haben und zeichnen können wenn man flache, d.h. nicht erhobene, Arbeiten ausführen will; alsdann muß man aber zur Vollendung der Arbeit das Stroh stechen, das heißt auf der glatten Oberfläche Striche eingraviren können, womit man die Schatten, welche die Gegenstände hervorheben, nachahmt, was nicht schwierig ist. Man verfährt folgendermaßen.

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Ueber das Stechen des Strohes.

Es gibt zwei Methoden die Ausschnitte zuzubereiten: entweder incrustirt man das Dessin, welches man nüancirt, auf einem himmelblauen Grunde, und gravirt es auf unten beschriebene Weise, nachdem man es gut gepreßt hat; oder man macht eine Kamee, welche nur auf zwei Farben gut gelingt, dem Weiß oder gebleichten Stroh, und dem Himmelblau. Man legt die Strohtafeln, welche man ausschneiden will, abwechselnd der Länge und der Quere nach hin. Wenn der Ausschnitt vollendet ist, incrustirt man denjenigen, dessen Stroh der Quere nach liegt, in den Boden, dessen Stroh der Länge nach liegt und umgekehrt. Wenn die Tafeln aus der Presse kommen, stellen sie einen damascirten Stoff dar, welchen man nur noch zu stechen braucht.

Der Stichel, dessen man sich bedient, ist dreiekig, aus gehärtetem Stahle verfertigt und an seinen Kanten, besonders aber auf der Spize sehr schneidend. Man zeichnet die Schatten und die Umrisse mit der Spize, welche dem Stroh seinen natürlichen Firniß benimmt; durch Uebung bringt man es bald dahin, daß man den Strohfaden weder verschlizt noch verkrazt. während des Stechens trägt man mit der Spize des kleinen Fingers gut abgeriebenen und mit Gummi verdikten Carmin oder Indigo auf, welchen man mit demselben Finger durch etwas Speichel verdünnt. Man wendet diese beiden Farben nie zu gleicher Zeit, sondern nach Umständen und nach dem Gegenstande entweder die eine oder die andere an. Ich habe auf diese Art sehr schöne Zeichnungen und selbst Figuren ausgeführt, wovon Fig. 17. ein Beispiel gibt.

Wie man Böden von unbestimmter Größe macht.

Dieß hängt von dem gewählten Dessin ab; da das Stroh sehr kurz ist, weil man es nur von einem Knoten bis zum anderen nehmen kann, so mußte man ein Verfahren ausmitteln, um der Arbeit eine große Dimension geben zu können, ohne daß man die Fugen bemerken kann und so, daß das Ganze ein fortlaufendes Dessin darstellt. Zu diesem Ende legt man sein Dessin, welches nicht mehr als 15 Centimeter im Gevierte haben kann, so, daß es auf jeder Seite zwei oder drei Zweige gibt, welche mit eben so vielen Zweigen auf der parallelen Seite vollkommen zusammentreffen. Wenn alsdann der Ausschnitt so beendigt und gepappt ist, wie ich es so eben für die zu gravirenden Tafeln angegeben habe, nähert man sie einander mit den Seiten, welche zusammentreffen müssen, und schneidet die Ränder bis zum Striche des Dessins ab; alsdann pappt man sie nach diesen Strichen eines an das andere, wodurch man sie von beliebiger Größe herstellen kann. Fig. 18. gibt davon |315| ein Beispiel. Diese Dessins sind nur dann schön, wenn man weißes Stroh oder die Himmelfarbe anwendet.

Wie man sehr ähnliche Portraits aus Stroh verfertigen kann.

Man verschafft sich eine Form, welche von einer sehr ähnlichen Medaille genommen ist; ich werde sogleich das Verfahren dazu angeben. Man macht einen Abdruk mit starkem Papier, wie ich es bereits beschrieben habe, und ordnet Strohtafeln nach den Nüancen, welche die verschiedenen Theile der Figur haben müssen. Ich nehme an, man wolle einen römischen Kaiser machen, welcher eine größere Anzahl verschiedener Farben hätte als andere Portraits: schwarz für die Haare, grün für den Lorbeerkranz, roth für das Band, welches ihn zusammenhält, fleischfarben für die Figur, gelb für die Einfassung, und himmelblau für den Grund.

Man befestigt diese kleinen Tafeln von der Große des Papiers auf eine Platte von Apfelbaumholz vermittelst dreier Steknadeln, deren Gebrauch ich (oben S. 309.) angegeben habe, und zwar in folgender Ordnung: schwarz, gelb, fleischfarben, grün, roth und himmelblau, endlich das Papier mit dem Abdruk und nagelt an den vier Eken an. Man schneidet zuerst die Zeichnung aus, nüancirt, pappt, preßt und gravirt zulezt. Man kann nur ein einziges Stük mit diesen sechs Tafeln erhalten; man verliert zwar viel Stroh, aber diese Arbeit hat auch einen großen Werth.

Ueber die Anfertigung der Formen.

Um die verschiedenartigsten Arbeiten auszuführen, kann man nie zu viele Formen haben. Ich will, um die Verfahrungsweise auseinanderzusezen, eine Denkmünze als Beispiel wählen. Angenommen, man wolle das Portrait von Karl X. vermittelst eines 5 Frankenstükes nehmen, so wählt man zuerst das neueste Stük aus, welches man sich verschaffen kann; man nimmt ein recht breites, auf einer seiner Flächen sehr ebenes und polirtes Horn (alle Messerschmide verstehen es auf diese Art zuzubereiten) und schneidet daraus ein Vierek, etwas größer als das Stük; man erhizt zwei Platten von geschmiedetem Eisen, die Einen Centimeter dik und größer als das Horn sind, sehr stark, aber nicht bis zum Rothglühen; sie dürfen nicht so heiß seyn, daß sie das Horn verbrennen. Auf eine dieser Platten legt man zwei oder drei Blätter weichen und starken Pappendekel, welchen man ein wenig befeuchtet hat; auf dieselben legt man die Waffen Frankreichs, wovon man keinen Abdruk machen will, und auf die Vorderseite, welche man schwach geöhlt hat, legt man die polirte Seite des Horns, so daß eine der Seiten des Viereks über dem Kopfe ist; man legt endlich mit Geschiklichkeit |316| die zweite heiße Eisenplatte so darüber, daß man nichts verrükt, worauf man die Presse allmählich niederschraubt. Das Horn erhizt sich, erweicht sich; man fährt fort den Druk etwas zu verstärken, bis man bemerkt, daß die Dike des Horns so weit abgenommen hat, daß man annehmen darf, daß alle erhobenen Theile sich gut in das Horn eingedrükt haben; alsdann verstärkt man den Druk nicht mehr und läßt das Ganze unter der Presse erkalten, welche man erst 24 bis 36 Stunden später aufschraubt. Das Stük wird sich alsdann sehr gut eingeprägt haben, ohne im Geringsten beschädigt zu seyn.

Man bohrt sodann ein Loch in jedes Ek des Horns und befestigt in jedem ein Zeichen, welches nichts als ein 2 Millimeter dikes Messingstängelchen ist, das um 3 Millimeter über das Horn auf der Seite der Figur herausragt. Man treibt es durch Hammerschläge, welche man auf die entgegengesezte Seite richtet, hinein. Die Zeichen sind auf der Seite der Figur ein wenig platt geschlagen.

Wenn man besondere Dessins haben will, so kann man dieselben in erhobener Manier stechen lassen, Abdrüke davon aus Horn machen, und leztere nach dem so eben angegebenen Verfahren so oft man will vervielfältigen; alsdann muß aber der Graveur auf dem Umriß der Form kleine Erhabenheiten lassen, welche die Stelle der Zeichen angeben, damit sie sich immer an demselben Plaze befinden und man daher nicht gezwungen ist, immer auf derselben Form auszuschneiden, deren man sich ausschließlich zu bedienen genöthigt wäre, um das Stük, welches man ausgeschnitten hat, zu formen.

Die so zubereitete Form reicht noch nicht hin; man muß sodann das Kissen machen. Hierzu nimmt man mehrere Blätter Kartenpapier, welche man aufeinander leimt und während sie noch feucht sind, auf dem Horn anbringt, um darauf die Zeichen anzumerken, welche man in diese Kartenblätter eindringen läßt, nachdem man sie an ihren Stellen zuvor mit einer Spize durchstochen hat. Man legt Anfangs Kartenblatter genug auf, damit sie die Länge der Zeichen überschreiten und fügt von denselben nacheinander noch so viele zu, bis das durch die Presse gut geebnete Kissen um 2 Millimeter über die vorspringende Länge der Zeichen hinausreicht.

Man bringt das Ganze unter die Presse und schraubt sie vorsichtig nieder, um die Zeichen nicht zu beschädigen. Man legt, wenn es nöthig ist, auch noch oben Kartenblätter auf, und wenn man sicher ist, daß die Arbeit gelang, zieht man die Presse stark an und läßt das Ganze so lange darunter, bis der Eindruk vollendet ist. Bisweilen sieht man sich genöthigt kleine Papierstreifen auf der Seite des Eindruks aufzupappen, um große Höhlungen auszufüllen, was auf keine andere Weise geschehen könnte, Wenn man aber dieses thut, |317| so muß man jedes Mal ein Blatt Papier über die ganze Oberfläche pappen, damit die zuvor angebrachten Papierstreifen nicht losgehen können.

Sollte Jemand eine ausführlichere Belehrung über diesen Gegenstand wünschen, so kann er sich an mich wenden und ich werde ihm mit Vergnügen alle Aufschlüsse ertheilen. Der Arbeiter, welcher mich unterrichtete, gewann über sechzigtausend Franken mit dieser Kunst; man war früher leidenschaftlich für Kunstwerke dieser Art eingenommen und würde sie noch verschwenderisch bezahlen, wenn man sie sich zu verschaffen wüßte. Ich wünschte daß diese Kunst nicht verloren gehen möchte und habe sie daher im größten Detail beschriebet. Die Stroharbeiten, welche man in den Gefängnissen verfertigt, haben mit dieser Kunst nichts gemein, und halten damit keine Vergleichung aus.

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Das Dict. techn. verweist hier auf seinen Artikel Blanchiment Bd. III. S. 158 und 180. Noch ausführlichere Anleitungen enthält das polytechnische Journal Bd. VIII. S. 51. 155. 314. 488.

|302|

Hier scheint von Seite des Verfassers ein Versehen zu seyn, indem auf den Zusaz der Potasche die Flüssigkeit durch das starke Aufbrausen aus dem Glase treten würde. Ein zwekmäßigeres Verfahren dürfte folgendes seyn: Nachdem man 1 Theil Indigo mit 4 Theilen rauchender Schwefelsäure digerirt hat, verdünnt man die Flüssigkeit mit ihrem doppelten Gewichte Wasser und sezt dann frisch gefällte Alaunerde allmählich und unter beständigem Umrühren zu. Dadurch erhält man eine mit Alaunerde neutralisirte schwefelsaure Indigauflösung. Die hiezu erforderliche Alaunerde bereitet man folgendermaßen: man löst auf 1 Theil Indigo 3 Theile Alaun in Wasser auf, verdünnt stark und versezt die Flüssigkeit mit Potasche oder caustischer Lauge so lange, bis kein Niederschlag mehr entsteht; lezteren filtrirt man ab und süßt ihn gut aus. Er muß noch feucht zum Neutralisiren der Indigauflösung verwandt werden. A. d. R.

|303|

Die Färbungsweise findet man in Vitalis Grundriß der Färberei etc. deutsche Ausgabe von Dingler und Kurrer, Stuttgart bei Cotta 1824 ausführlich beschrieben. A. d. R.

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