Titel: Wie Könige zuweilen von schlechten Bedienten technisch betrogen werden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 39, Nr. LXXVI./Miszelle 16 (S. 232–233)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj039/mi039076_16

Wie Könige zuweilen von schlechten Bedienten technisch betrogen werden.

Der sel. König Georg IV. hatte einen Zukerbäker und einen Tapezierer in seinem Dienste. Beide waren Franzosen, und beide hatten den Auftrag einen Theil des Schlosses Windsor-Castle zu möbliren. Sie kauften die Möbel auf dem festen Lande und schleppten sie nach England, wo sie nun nicht weniger als 200,000 Pfund (2,240,000 fl.) dafür verlangen. Für einen einzigen Seiten-Tisch, der so ungeschikt und geschmaklos war, daß der sel. König ihn alsogleich aus seinen Augen verbannte, fordern diese Ehrenmänner jezt 8000 Pf. Sterl. |233| (Herald.) Das Ordenskleid des h. Geist-Ordens aus weißem Atlasse, das der König nie am Leibe hatte, ward ihm zu 2000 Guineen angerechnet. (Galignan. N. 4884.)

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