Titel: Cobb, Verbesserungen in Verfertigung des Papieres zu Tapeten.
Autor: Cobb, Thomas
Fundstelle: 1831, Band 41, Nr. LIX. (S. 253–254)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj041/ar041059

LIX. Verbesserungen in Verfertigung des Papieres zu Tapeten und in den hiezu nöthigen Apparaten, worauf Thomas Cobb in Colthorpe House bei Bradbury, Oxfordshire sich am 15. Septbr. 1829 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts and Sciences April 1831, S. 253.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Wir haben eine Beschreibung dieser Verbesserungen bereits im polytechn. Journale Bd. XXXVIII. S. 126. aus dem Repertory of Patent-Inventions mitgetheilt, wo aber die Abbildung der Maschine zum Aufeinanderkleben der Papierblätter fehlte, welche wir daher aus dem London Journal hier nachtragen: In Fig. 18. zeigt a die Walze, auf welche das Papier für die Hintere Seite des zu vereinigenden Artikels gewikelt wird; sie ist mit Gewicht belastet, damit sie nicht zu schnell umlauft und das Papier glatt gehalten wird; b, ist eine große Trommel oder Walze mit Wollentuch bedekt; c eine cylindrische Bürste oder Walze mit Wollentuch oder Plüsch bedekt, welche mit der Ductorwalze d, die an derselben befestigt ist, mit größerer Geschwindigkeit sich bewegt, als die Trommel in einer Büchse e, welche den Kleister oder sonst eine klebrige Mischung enthält. Die Bürste und die Trommel sind durch Zahnräder mit einander verbunden und an der |254| Welle von einer derselben ist eine Kurbel angebracht so daß wenn diese durch die Arbeiter gedreht wird, die umwälzende Bewegung der großen Trommel das Papier von der Walze a abzieht, welches bei seinem Fortlaufen nach Oben durch die umwälzende Bürstenwalze c mit Kleister überzogen wird. f ist eine andere Walze, worauf die Seide, das Papier oder anderes Material, welches die Außenseite des verbundenen Artikels ausmachen soll, in derselben Richtung gewikelt ist, wie das Papier für die Unterseite; diese Walze f ist ebenfalls belastet, um das Material bei seinem Fortgang über die Leitrollen g und h zurükzuhalten, deren eine Schraubenwalze mit nach der Mitte entgegenlaufenden Gängen ist, um den Artikel bei seiner Ankunft an der Preßwalze i in der Breite ausgestrekt zu erhalten, und da diese ebenfalls nach Umständen belastet wird, so gibt sie den beiden Materialien, die vereinigt werden, den nöthigen Druk und macht, daß sie zusammenkleben. Wenn diese Operation vollendet ist, so werden die vereinigten Materialien auf die Walze k aufgerollt, welche eben so wie die Preßwalze i durch die Peripherien, die auf der großen Trommel i ruhen, bewegt wird, und wenn der Arbeiter die Kurbel dreht, durch ihren Umlauf das Ganze in Bewegung sezt, so daß der Proceß des Kleisterns und Zusammenklebens vor sich geht. Sind die vereinigten Artikel von der Art, daß sie das Aufwinden auf die Walze k nicht gestattet, so läßt man sie in den Behälter l fallen.

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