Titel: Papier aus Baumrinde und Holz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 41, Nr. XXXVII./Miszelle 13 (S. 155)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj041/mi041037_13

Papier aus Baumrinde und Holz.

Hr. Rosay von Orbais legte der Société d'encouragement mehrere Verfahrungsarten vor, um aus Baumrinde Papier zu verfertigen, ein Vorschlag, der schon öfter zur Sprache gebracht wurde. In den Kufen aus Tannenholz, in welchen mit Chlor gebleicht wird, bildet sich in kurzer Zeit ein Gewebe, das aus Faden von mehreren Zollen Lange besteht, und sehr zäh ist. Dieses Gewebe hielt man für sehr geeignet zur Papierfabrikation, allein es gab bloß Papier ohne Festigkeit und Kern. Aus dem Berichte, den Hr. Mérimée in der Sizung der Société d'encouragement vom 23. März erstattete, geht hervor, daß das Holz unter allen Substanzen, die man statt der Lumpen zur Papierfabrikation vorschlug und wirklich anwendete, die schlechteste ist.

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