Titel: Danger's Methode zur Durchbohrung der Korkstöpsel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 41, Nr. XXXVII./Miszelle 8 (S. 153)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj041/mi041037_8

Danger's Methode zur Durchbohrung der Korkstöpsel.

Bisher bediente man sich in den Laboratorien zum Durchbohren der Kork stöpfel eines glühenden Eisendrahtes, mittelst welchem man eine solche Oeffnung durch denselben machte, daß man diese nach Bedarf mit einer runden Feile so weit machen konnte, als es die Röhre erforderte. Hr. Danger zu Paris, rue S. Jacques N. 212., kam auf die Idee hierzu Durchschlageisen anzuwenden, die an dem einen Ende gezähnelt sind. Diese Durchschlageisen geben vollkommen runde Löcher, und haben auch, wenn die Löcher von größerem Durchmesser seyn müssen, den Vortheil, daß man auf diese Weise kleine Korkstöpsel erhält, die sich bei einer Menge von Apparaten sehr gut anwenden lassen. Diese Durchschläge sind daher sehr bequem, und ersparen oft die Anwendung der Feile, wodurch man so oft auf Risse des Korkes kommt. Man muß jedoch, bei der großen Verschiedenheit des Durchmessers der Röhren, die man in Laboratorien braucht, eine große Menge solcher Formen vorräthig haben. Hr. Danger verfertigte dieselben zuerst aus Kupfer, gegenwärtig aber erzeugt er sie aus Eisen, welches hierzu geeigneter und auch wohlfeiler ist. Wir zweifeln nicht, daß man sich bald in allen Laboratorien solcher Durchschlageisen bedienen wird. (Aus Gaultier de Claubry's Bericht hierüber im Bulletin d. l. Société d'encouragement 1851 Mars. 170.)

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