Titel: Behandlung des Asbests zur Verfertigung von unverbrennlichen Zeugen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 41, Nr. LIII./Miszelle 5 (S. 233–234)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj041/mi041053_5
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Behandlung des Asbests zur Verfertigung von unverbrennlichen Zeugen.

Wir haben unseren Lesern Alles mitgetheilt, was im Aldini's merkwürdige Versuche durch Benuzung des Asbests Körper gegen die Einwirkung der Flamme zu schüzen, bekannt geworden ist; man vergl. polyt. Journal B. XXXV. S. 364 und 389., Bd. XXXVI. S. 429. Bisher hat man aber ein Geheimniß daraus gemacht, wie der Asbest behandelt werben muß, um daraus unverbrennliche Kleider zu verfertigen. Nach einem italiänischen Journal besteht das Verfahren darin, daß man ihn in einem eigens dazu gemachten Gefäße, welches mehr als 3000 Pfund von dem Minerale aufnehmen kann, der Einwirkung des Dampfes aussezt. Die Fasern des Asbests werden dadurch so loker und biegsam, daß man sie leicht so fein wie Seide und von beiläufig vier Zoll Länge von einander absondern kann. (Annales d'Hygiene publique. Register of Arts. Juli 1831, S. 122.)

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