Titel: Metallene Oehlfässer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 42, Nr. XXVI./Miszelle 21 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj042/mi042026_21

Metallene Oehlfässer.

Die Kostbarkeit des Holzes in den südlichen Gegenden Frankreichs, das schnelle Unbrauchbarwerden der Oehlfässer, und der Verlust an Oehl bei denselben, veranlaßte Hrn. Mertian einen Versuch mit metallenen Fässern zu machen. Er ließ zu diesem Zweke ein cylindrisches. Faß aus Eisenblech verfertigen, und an demselben die beiden Boden einlöthen, denen man zu größerer Festigkeit eine leichte Convexität geben könnte. Als Spund ließ er an einem der Boden eine Schraubenmutter auflöthen, in welche sich ein, mit Schraubengangen versehener, messingener Stöpsel einschrauben läßt. Ein solches Faß von dem Inhalte eines Hectoliter kommt auf 30 Franken. Das Oehl soll sich nach Hrn. Mertian sehr gut darin aufbewahren lassen; doch erfordert dieß noch länger fortgesezte Erfahrung; auch dürfte der messingene Schraubenstöpsel, an welchem sich Grünspan erzeugen wird, besser durch einen anderen, aus einem für die Gesundheit weniger nachtheiligen, Metalle ersezt werden. (Aus dem Agriculteur manufacturier 1830. Septbr. S. 316.)

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