Titel: Krankheiten der Thiere in Folge von Futter, das mit Kryptogamen verunreinigt ist.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 42, Nr. XXVI./Miszelle 24 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj042/mi042026_24

Krankheiten der Thiere in Folge von Futter, das mit Kryptogamen verunreinigt ist.

Mehrere holländische Veterinäre, wie die HHrn. Numan und Marchand, die über die schädlichen Eigenschaften, welche das Futter der Hausthiere bekommen kann, schrieben, sind geneigt die vorzügliche Ursache einer Entzündung des Darmkanales, woran das Vieh in Holland in sehr feuchten Jahren häufig leidet, und in großer Zahl an Brand zu Grunde geht, kleinen Kryptogamen zuzuschreiben, die sich am Futter entwikeln, und welche zu den Gattungen Uredo, Puccinia, Pucciniola, Aecidium, Mucor, Erysiphe, Xyloma und Sphaeria gehören. Das Journal de Pharmacie 1831 Juillet S. 393 verweist hierbei auf Gohier's Arbeiten über die üblen Wirkungen des rostigen Strohes und des schimmeligen Brodes, auf jene des Hrn. de Gasparin über den Albigo der Esparsette, so wie auf die bekannten Werke Chabert's, Paulet's, Vicq d'Azyr's etc. Es stellt am Schlusse die sonderbare Frage, ob die Feuchtigkeit und der Nebel allein nicht schon hinreiche, um diese Krankheit hervorzubringen? Wahrscheinlich dürften Feuchtigkeit und verdorbenes Futter hier zusammenwirken.

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