Titel: Hare's sehr empfindlicher Galvanometer, der zugleich ein Prüfungsmittel für die Reinheit des Queksilbers ist.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 42, Nr. LXI./Miszelle 7 (S. 216)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj042/mi042061_7

Hare's sehr empfindlicher Galvanometer, der zugleich ein Prüfungsmittel für die Reinheit des Queksilbers ist.

Dr. Hare zu Philadelphia machte aus einem 34 Fuß langen Streifen Zinn-Folio, der mit einem Streifen Papier abwechselt, einen Galvanometer, der viel empfindlicher seyn soll, als ein Galvanometer, der aus einem 80 Fuß langen, mit Seide überzogenen Kupferdrahte verfertigt ist. Er fand, daß reines, durch Präcipitation des Protonitrates mit Kupfer erhaltenes, Queksilber zum Kupfer und anderen Metallen negativ ist, während unreines Queksilber positiv ist, ausgenommen das Amalgam ist mit edlen Metallen gebildet. Diese Eigenschaft gibt mithin ein sehr gutes Mittel an die Hand, um die Reinheit des Queksilbers zu prüfen. Dr. Hare bemerkte, daß, wenn die Pole des erregten galvanischen Magnetes mit dem Queksilber in Berührung gebracht werden, während dieses mit dem einen Pole des Calorimeters, und der Scheitel des Magnetes mit dem anderen Pole in Verbindung steht, eine kreisförmige oder drehende Bewegung in dem Queksilber Statt findet. Diese Erscheinung hat mit den Wirbeln Davy's oder der Drehung Faraday's Aehnlichkeit. (Aus Silliman's American Journal im Repertory of Patent-Inventions. Septbr. 1831. S. 148.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: