Titel: Ueber Hrn. Potters Aufsaz betreffend die specifische Wärme einiger Metalle,
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1831, Band 42, Nr. CXVI./Miszelle 12 (S. 432)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj042/mi042116_12

Ueber Hrn. Potters Aufsaz betreffend die specifische Wärme einiger Metalle,

welchen wir in diesem Bande S. 119 des polytechnischen Journals mitgetheilt haben, theilt Hr. Johnston im Edinburgh Journal of Science N. X. S. 265 einige Bemerkungen mit, woraus hervorgeht, daß Hr. Potter sehr im Irrthum war, indem er die Bestimmung der specifischen Wärme einiger Metalle von Dulong und Petit für fehlerhaft erklärte und das von diesen Physikern aufgestellte Gesez, daß die Atomgewichte der einfachen Körper alle eine gleiche Wärmecapacität haben, widerlegt zu haben glaubte. Die von Hrn. Potter angewandte ältere Methode, um die Wärmecapacität der Metalle zu ermitteln (indem man nämlich ein bekanntes Gewicht von dem Metall in eine bestimmte Menge Wasser von verschiedener Temperatur bringt und die resultirende Temperatur bestimmt), ist mehreren Fehlern unterworfen, wovon Biot im 4ten Bande seines Traité de Physique einige angegeben hat. Hr. Potter bestimmte ferner die specifische Wärme des Goldes und Silbers mittelst brittischer Münzen; jenes enthielt folglich 1/12 tel Silber (oder Kupfer), indem es 22 Karat hat und dieses 7 1/2 Procent Kupfer. Endlich hat Hr. Potter die Atomenzahlen von Berzelius, um sie auf die Wasserstoffscale zu reduciren, mit 7 multiplicirt, wodurch man keineswegs die richtigen Zahlen erhält.

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