Titel: Samuel Roberts Platir-Methode.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 43, Nr. LIV./Miszelle 5 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj043/mi043054_5

Samuel Roberts Platir-Methode.

Hr. Samuel Roberts ließ sich am 26. Julius 1830 ein Patent „auf seine neu erfundenen Verbesserungen im Platiren oder Ueberziehen des Kupfers, Messings oder der Legirungen beider, mit anderen Metallen oder Materialien, mit 2 Metallen auf einander, so wie auch auf eine eigene Verfertigungsweise geben, nach welcher er aus dem, nach seinen Verfahren platirten, Metalle solche Artikel und Geräthe verfertigt, die bisher entweder ganz aus Silber, oder aus Kupfer, aus Messing, oder aus einer Legirung aus beiden, oder aus einem einfach platirten Metalle verfertigt wurden.“ Die Erklärung, welche Hr. Roberts von seinem Patente gibt, ist kürzer als der Titel desselben; seine Erfindung besteht nämlich lediglich darin, daß er, um zu verhindern, daß die platirten Gegenstände nach der Abnüzung des Silbers kein so garstiges Aussehen bekommen, das Kupfer oder Messing zuerst mit einer Schichte des sogenannten deutschen Silbers belegt, und auf dieser erst die Platirung anbringt, oder daß er die beiden Metalle mit einander auflegt. Das Platiren des Drahtes vollbringt der Patent-Träger ganz auf dieselbe Weise; über das Verfahren selbst sagt er übrigens keine Sylbe, sondern sezt dasselbe als bekannt voraus. (Aus dem London Journal of Arts. October 1831, S. 24.)

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