Titel: Papier und Pappendekel aus Holz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 43, Nr. LXXIX./Miszelle 20 (S. 316–317)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj043/mi043079_20

Papier und Pappendekel aus Holz.

Die HH. Ludw. Woofter und Joseph E. Holmes zu Meadville in Pennsylvanien nahmen am 3. August 1830 ein Patent auf eine neue Methode Schreib-, Druk- und Pakpapier, so wie auch Pappendekel aus Holz zu verfertigen, nach welcher sie in einer gewöhnlichen Papiermühle auf folgende Weise verfahren. Das Holz wird in Späne von der Größe der Späne eines gewöhnlichen Schrubhobels verwandelt, und dann in einem Behälter oder Kessel von gehöriger Größe mit siedendem Wasser übergossen. Auf je 100 Pfunde des auf diese Weise gekleinerten Holzes nimmt man dann 12 bis 18 Pfund vegetabilischen oder mineralischen Alkali's. Wendet man Salze an, so müssen dieselben aufgelöst (reduced) werden, ehe man sie auf das Holz in dem Behälter mit dem Wasser bringt, wenigstens |317| ist dieß vortheilhafter, als wenn man sie unaufgelöst hineinbringt. Nimmt man Kalk, so muß dessen Quantität wenigstens 12 Pfunden roher Soda (black salts) gleichkommen. 100 Pfund Holz geben auf diese Weise 5–7 Rieß Papier. – Dieß ist Alles, was aus der amerikanischen Patent-Erklärung zu lernen ist, die sich im Register of Arts, August 1831, S. 153 befindet.

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