Titel: Coleman's elastische Pferdegurte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 43, Nr. XCIV./Miszelle 13 (S. 399–400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj043/mi043094_13

Coleman's elastische Pferdegurte.

Da die gewöhnlichen Gurte, mit welchen man die Pferdedeken auf den Pferden befestigt, einen nicht unbedeutenden und lästigen Druk auf die Pferde ausüben, und an jungen Thieren sogar der Ausdehnung und dem Wachsthume mehrerer Muskel sehr nachtheilig sind, so hat man darauf gedacht diese Gurte elastisch zu machen. Hr. Thomas Coleman zu St. Albans in der Grafschaft Hertfordshire hat sich am 29. Mai 1831 ein Patent auf solche verbesserte Pferdegurte |400| geben lassen, welches jedoch nach der im Register of Arts November 1831 S. 235 von diesem Patente gegebenen Notiz gar nichts Neues enthält, da schon mehrere Male ganz ähnliche Sattelgurte und Riemen patentirt wurden. Der Patentträger wendet nämlich bloß flache oder elliptische Spiralfedern, ähnlich jenen, die zu den gewöhnlichen Arm- und Strumpfbändern benuzt werden, an. Er umgibt das Ende des Riemens, mit welchem die Gurte geschnallt wird, mit der Spiralfeder, und macht das Ende des Riemens breiter, indem er es auf ein anderes Stük Leder näht, damit dasselbe nicht durch die Feder gezogen werden kann. Das Ganze wird dann in eine Tasche gebracht, die durch Aufnähen eines Stüks Leder auf die Gurte erzeugt wird. Das äußere Ende dieser Tasche ist verengert, damit die Spiralfeder nicht durchgezogen werden kann, während sie den Riemen frei nach vor- und rükwärts gleiten läßt. Zu noch größerer Sicherheit gegen das Herausziehen der Feder ist diese an ihrem äußeren Ende etwas breiter gemacht.

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