Titel: Ueber einige wenig bekannte Düngerarten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 43, Nr. XCIV./Miszelle 14 (S. 400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj043/mi043094_14

Ueber einige wenig bekannte Düngerarten.

Die Société royale et centrale d'Agriculture, Sciences et Arts du Dept. du Nord hat ein Getreidefeld zum Theile mit gutem gefaultem Miste, zum Theile mit Weidenasche düngen lassen, und dabei gefunden, daß leztere nicht bloß in Hinsicht auf Ertrag, sondern auch deßwegen den Vorzug verdiente, weil auf dem mit ihr gedüngten Theile keine Schmarozerpflanzen wuchsen. – Mit sehr großem Vortheile bedient sich ein Oekonom von Watignies der Hornspäne als Dünger; er wendet sie bald für sich allein, bald mit Mist gemischt an. – Weniger bekannt ist es jedoch, daß nach Hrn. Quenson der Ertrag der Ernte bedeutend erhöht werden soll, wenn man einen Hectoliter Getreide mit einer Pinte Oehl benezt, und das Getreide dann in eine etwas dike Kalkmilch bringt. Die Erfahrung muß das Wahre hieran zeigen, und ausmitteln, ob die auf diese Weise gebildete Kalkseife das Keimen und das Wachsthum begünstigt. Oehl allein zeigte sich bisher bekanntlich dem Keimen entgegen. (Aus dem Recueil industriel. August 1831, S. 186.)

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