Titel: Chlorkalk taugt nicht zur Tilgung des Gestankes fauler Seethiere.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 43, Nr. XCIV./Miszelle 6 (S. 397–398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj043/mi043094_6
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Chlorkalk taugt nicht zur Tilgung des Gestankes fauler Seethiere.

Hr. Poutet zu Marseille sagt, daß der Chlorkalk nicht mit Vortheil angewendet werden könne, um den Gestank fauler Seefische und anderer Seethiere zu zerstören, weil der Gestank, der durch die Einwirkung des Chlorkalkes auf diese Körper entsteht, noch unerträglicher ist, als der Fischgeruch. Schneidet man ganz frische Fische in kleine Stüke, und vermischt man dieselben mit befeuchtetem Chlorkalkpulver, so entwikelt sich ein unerträglicher Bromgeruch; die Muskeln fauler Fische, so wie die Fischschuppen, Schwämme und andere Seethiere, geben bei einer ähnlichen Behandlung denselben Gestank, aber in noch weit höherem Grade. – Bei den Süßwasserfischen ist dieß nicht der Fall, wie die wohlthätigen Wirkungen des Labarraque'schen Verfahrens in der Fischhalle zu Paris beweisen. (Aus dem Americ. Journal of Science im Bulletin d. Scienc. technol. Junius 1831 S. 90.)

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