Titel: Nachricht an alle, die bei Tische das Geschäft des Tranchirens verrichten müssen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1832, Band 44, Nr. XLIX./Miszelle 15 (S. 231)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj044/mi044049_15

Nachricht an alle, die bei Tische das Geschäft des Tranchirens verrichten müssen.

Bekanntlich tranchirt man Schlägel, Keulen oder Schinken am leichtesten und schönsten, wenn man diese Dinge mit der linken Hand beim Knochen faßt. Diese Methode ist aber für den Operateur lästig, da seine Finger dabei fett und schmierig werden, und für die Gäste eben nicht sehr einladend. Hr. Enault, Bijouterie-Fabrikant zu Paris, hat die Welt mit einem Instrument beschenkt, welches diese beiden Mängel beseitigt, und allen jenen, die elegant und bequem tranchiren wollen, sehr zu empfehlen ist. Dieses Instrument ist nichts weiter, als ein hohler Cylinder, der an den unteren Theil des Schinkens oder der Keule gestekt, und durch eine Schraube daran befestigt wird, so daß man das ganze Stük nach Belieben und ohne Gabel halten, drehen und wenden kann, ohne sich die Finger auch nur im Geringsten zu beschmieren. Das Instrument kann aus Silber oder anderen Metallen verfertigt werden, ist sehr leicht zu reinigen, und auch sehr wohlfeil, wenn man es nicht durchaus kostspielig haben will. (Aus dem Recueil industriel N. 54. S. 255.)

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